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Rücktritt von einer gebuchten Pauschalreise

| 30.10.2013 21:42 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


22:09
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe bei dem Reiseanbieter "ab-in-den-urlaub.de" am 01.09.2013 eine Pauschalreise zum Gesamtpreis von 1431 EUR gebucht. Der Reisebeginn sollte der 27.09.2013 sein. Die Reiseunterlagen vom Veranstalter "urlaubtours-indi" sind mir am 24.09.2013 zugestellt worden. Ich wurde in diesem Schreiben aufgefordert einen Online Check-In für den Flug durchzuführen. Da ich keine Kreditkarte besitze, war es mir nicht möglich bei Ryanair Gepäckstücke beim Online Check-In aufzugeben. Dadurch hätte sich der Flugpreis um 400 EUR erhöht. Da ich auf diese Kosten nicht hingewiesen worden bin, habe ich am 26.09.2013 die Reise storniert und "urlaubtours-indi" eine Frist gesetzt mir den Reisepreis zurück zu überweisen. Da "urlaubtours-indi" nicht reagiert hat, habe ich mir das Geld zurückgeholt (rückgabefähige Lastschrift). Nach einem Telefonat mit "urlaubtours-indi" am 23.10.2013 wurde die Stornierung anerkannt und ich soll Restforderungen von 1152 EUR begleichen.
Frage: Habe ich das Recht vom Vertrag zurück zu treten und war die Stornierung der Reise der richtige Weg?
Mit freundlichen Grüßen
30.10.2013 | 22:10

Antwort

von


(37)
Gutenbergplatz 1
65187 Wiesbaden
Tel: 0611-991660
Web: http://www.reiserechtsexperte.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte:

Wenn Sie über die Verpflichtung, den Check in bei der Fluggesellschaft ausschließlich online auszuführen und für die Gepäckbeförderung Zusatzkosten angefallen sind bzw. wären, haben Sie nach meiner Einschätzung durchaus die Möglichkeit, vom Reisevertrag zurückzutreten. In Ihrem Fall wären Zusatzkosten in Höhe von 400 Euro angefallen. Damit sind die Voraussetzungen des Rücktritts gemäß § 651a Abs. 5 BGB gegeben. Ich bin der Meinung, dass die Stornierung der Reise der richtige Weg war, zumal nunmehr der Reiseveranstalter sich die von ihm begehrte Zahlung bei Ihnen" holen" muss. Wenn Sie eine Stornorechnung erhalten bzw. gemahnt werden, diesen Betrag zu zahlen, sollten Sie allerdings nicht untätig bleiben, sondern den Grund für die Nichtzahlung benennen, damit nicht unnötig Rechtsnachteile entstehen. Damit kann man zwar nicht ausschließen, dass Sie trotzdem in Anspruch genommen werden, Sie verhindern allerdings, dass der Reiseveranstalter Ihren Standpunkt nicht kennenlernt. Soweit Sie qualifizierte Hilfe bei der Abwehr der Forderung benötigen, stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Hopperdietzel
-Rechtsanwalt-


Rückfrage vom Fragesteller 12.01.2014 | 19:45

Sehr geehrter Herr Hopperdietzel,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Am 09.01.2014 ist mir ein Mahnbescheid von "Urlaubstours GmbH" zugestellt worden. Die Gesamtforderungen belaufen sich auf 1215,82€. Ich möchte Widerspruch einlegen und muss damit rechnen verklagt zu werden. Welche Kosten könnten im ungünstigsten Fall auf mich zukommen? Der Antragsteller hat angegeben, ein streitiges Verfahren sei durchzuführen vor dem Amtsgericht Bielefeld. Können Sie mich vertreten oder wäre es sinnvoll einen Anwalt vor Ort zu beauftragen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.01.2014 | 22:09

Sehr geehrter Fragesteller,
zunächst ist es wichtig, innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Zustellung des Mahnbescheides den Widerspruch einzulegen. Der fristgerechte Zugang beim Mahngericht ist maßgeblich. Gerne kann ich Sie auch vor dem Amtsgericht Bielefeld vertreten. Bei dem Gegenstandswert in Höhe von 1215,82 € beläuft sich das Honorar für einen Anwalt auf 342,13 Euro. Es ist nicht abzusehen, ob Urlaubstours einen eigenen Anwalt beauftragt oder den Rechtsstreit mit eigenem Personal führt, so wie mir das bislang immer erkenntlich wurde. Soweit Sie konkretere Fragen zum Honorar haben, können Sie mich gerne anrufen. Dann kann ich Ihnen gezielter auf die für Sie relevanten Fragen antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Hopperdietzel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 13.01.2014 | 20:11

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ANTWORT VON

(37)

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