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Rücktritt von einer Immobilienverkaufszusage mit bereits feststehendem Notartermin

| 30.11.2015 21:43 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Guten Tag,
ich hab folgendes Anliegen:
Mein Mann und ich halten uns momentan arbeitsbedingt in Istanbul auf. Vor kurzem haben wir uns für ein Haus in NRW entschieden, welches zunächst nach Angaben des Maklers nicht in ein Bieterverfahren kommen würde. Als ich dann zur Besichtigung angereist bin, hieß es, es gäbe doch ein Bieterverfahren. Wir haben dem Makler dann eine Zusage über den Kauf erteilt und zwar für den in der Annonce geforderten Preis (mündlich). Es gab daraufhin die Zusage Seitens des Verkäufers/Maklers, vor 4 Tagen haben wir auch den Notar-Kaufvertrag und den Beurkundungstermin für den 11.12.15 erhalten.
Daraufhin wurden die Tickets nach Deutschland gebucht, um sowohl den Kaufvertrag als auch den Kreditvertrag zu unterzeichnen. Jetzt 10 Tage vor dem Notartermin ruft mich der Makler an und sagt er habe schlechte Neuigkeiten, es gäbe einen anderen Käufer, der mehr bieten würde und ob wir bereit wären diesen zu überbieten, ansonsten komme kein Kauf zu Stande. Da wir das nicht können und auch nicht wollen, haben wir abgelehnt. Jetzt haben wir natürlich viel Zeit und Geld (Flüge, Architektin für den Umbau) in das Projekt investiert.

1) Gibt es eine Möglichkeit auf Schadensersatz (finanziell und zeitlich)?
2) Wie geht man da konkrett am besten vor? Anwalt für Immobilienrecht? Empfehlung Ihrerseits?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
O.M.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Sie können durchaus Ersatz der vergeblich aufgewendeten Gelder verlangen, sofern diese üblich und sachdienlich waren. Die Flüge gehören auf jeden Fall dazu, das Honorar für die Architektin nur, wenn die Absicht des Umbaus dem Verkäufer und die Einschaltung der Architektin dem Verkäufer bekannt war.

Das müssen jeweils Sie beweisen.

Einen Ersatz der aufgewendeten Zeit können Sie hingegen leider nicht verlangen.

Am besten gehen Sie vor, indem Sie den aufgewendeten Betrag errechnen und dem Verkäufer lückenlos darlegen. Setzen Sie ihm auch eine Frist zur Zahlung des Betrages. Wenn er innerhalb dieser Frist nicht zahlt, sollten Sie eine Klage in Erwägung ziehen.

Ich empfehle, einen Anwalt damit zu beauftragen, um Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden. Einen Spezialisten für Immobilienrecht benötigen Sie nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.12.2015 | 22:05

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