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Rücktritt von Grundstückskaufvertrag (als Verkäufer)


| 02.12.2009 13:26 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin



Ich habe ein Grundstück an eine Firma (1Personen-GmbH) notariell veräußert.Trotz Vorliegen der Kaufpreiszahlungsvoraussetzungen befindet sich die Firma in Verzug. Eine tel. Kontaktaufnahme ist mehrfach gescheitert, daher glaube ich, der Kaufpreis kann nicht erbracht werden und möchte nun vom Vertrag zurücktreten. Der Notarvertrag trifft dazu (Nichtzahlung) keine Aussagen.Unter "Vollmachten"ist allerdings erwähnt,das der Notar selbsttätig die Löschungsbewilligung der Auflassungsvormerkung beantragen kann nachdem:
a)Ich als Verkäufer die gegenüber dem Käufer abgegebene Erklärung über den Rücktritt, glaubhaft mache
b)Der Notar dem Käufer eine Durchschrift der Glaubhaftmachung übersandt hat... Wenn dann der Käufer nicht innerhalb von 14 Tagen die Kaufpreiszahlung nachweist, kann Notar Löschung beantragen.
Bedeutet dies alles:
a)Ich muss den Käufer zunächst mit Fristsetzung zur KP Zahlung auffordern und den Rücktritt androhen und danach den Notar informieren, damit dieser wiederum den Käufer zum Zahlungsnachweis auffordert?
b)kann ich in diesem Schreiben gleichzeitig Rücktritt erklären und gleichzeitig Schadenersatz androhen ?

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Sie sollten hier den Käufer anschreiben und letztmalig eine Frist zur Kaufpreiszahlung setzen. Dazu sind hier wohl 7 Tage ausreichend.

Verstreicht diese Frist fruchtlos, sollten Sie den Käufer erneut anschreiben und den Rücktritt vom Vertrag erklären. Gleichzeitig können Sie auch Schadensersatz geltend machen, soweit hier tatsächlich ein Schaden entstanden ist. Sie können hier zumindest schon die Schadensersatzforderung androhen.

Dann sollten Sie gegenüber dem Notar durch Vorlag des Rücktrittschreibens den Rücktritt glaubhaft machen und ihn auffordern, die Löschungsbewilligung der Auflassungsvormerkung vorzunehmen.

Der Notar informiert dann erneut den Käufer und setzt diesem eine Frist. Wenn dann endgültig keine Zahlung erfolgt ist, wird der Rücktritt quasi wirksam und die Auflassungsvormerkung wieder gelöscht.

Soweit dann durch das Scheitern des Vertrages ein Schaden entsteht, können Sie diesen vom Käufer ersetzt verlangen.

Nachfrage vom Fragesteller 02.12.2009 | 13:57

Kann ich beide Schritte nicht in einem tätigen (also Fristsetzung für Kaufpreiszahlung und gleichzeitigem Rücktritt vom Vertrag be Fristversäumnis ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.12.2009 | 13:59

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich ihre Nachfrage wie folgt:

Ja, Sie können das auch in einem Schreiben erledigen.

Fordern Sie zur Zahlung auf binnen einer Frist von 7 Tagen und erklären schon jetzt den Rücktritt für den Fall, dass die Zahlung nicht erfolgt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen


Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.12.2009 | 13:54


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