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Rücktritt vom Privatkauf eines Motorrads.

10.03.2018 07:33 |
Preis: 45,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch


Guten Tag,
Es geht um den Rücktritt eines Kaufvertrages über ein gebrauchtes Motorrad.

Der Käufer hat ein gebrauchtes Motorrad von einer Privatperson erstanden. Er hat das Motorrad besichtigt und im Leerlauf laufen lassen, allerdings keine Probefahrt gemacht.
In der Beschreibung des Motorrads wurde ein ruhiger Leerlauf beschrieben und der Käufer wurde auf die längere Standzeit des Motorrads aufmerksam gemacht.

Ein Kaufvertrag wurde unterschrieben und das Motorrad übergeben.

Nun sagt der Käufer, dass das Motorrad, auf der Fahrt nach Hause, nicht die Höchstgeschwindigkeit erlangt und möchte vom Kauf zurücktreten und droht mit einem Anwalt.

Kann er dies tun? Ein Vorliegen der arglistigen Täuschung liegt meines Erachtens nicht vor oder irre ich mich?

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Sehr geehrter Mandant,

haben Sie die Möglichkeit, mir den Kaufvertrag zur besseren Gesamteinschätzung der Lage einmal hochzuladen oder per E-Mail an meine Kanzlei (daniela.fritsch@ra-fritsch.de) zuzusenden?
Gerne komme ich sodann ausführlich und abschließend auf Sie zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Ergänzung vom Anwalt 12.03.2018 | 09:44

Sehr geehrter Mandant,

vielen Dank für Ihre E-Mail und die darin enthaltenen ergänzenden Informationen. Diese sind vorliegend tatsächlich entscheidend und hilfreich:

Sehen Sie sich in dem Vertrag bitte Punkt "II. Gewährleistungsausschluss" an. Dort wurde - was bei privaten KfZ-Kaufverträgen durchaus üblich und im Regelfall auch wirksam ist - ein Ausschluss der Gewährleistungshaftung vereinbart.
Der Verkäufer muss also für nach dem Kauf auftretende Mängel grundsätzlich nicht haften.

Sie haben zwar Recht, dass eine Haftung für arglistig, also bewusst und absichtlich, verschwiegene Mängel stets in Frage kommt. Allerdings kann ich solche hier nicht erkennen.
Der Käufer hätte ja durchaus die Möglichkeit gehabt, eine Probefahrt zu unternehmen, hat hierauf jedoch freiwillig verzichtet.

Nach meiner Einschätzung ist die Haftung für eventuelle Mängel - deren Nachweis ja auch noch nicht erfolgt ist - also wirksam ausgeschlossen und kein Fall der Arglist gegeben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

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