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Rücktritt vom Pferdekaufvertrag - nachträglich Kenntnis erlangt


28.11.2013 13:58 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Es ist grundsätzlich möglich, auf seine Rechte, auch auf das Rücktrittsrecht beim Kauf mangelhafter Sachen zu verzichten. Ob ein solcher Verzicht vorliegt, ist durch Auslegung der abgegebenen Willenserklärungen zu ermitteln, wobei aufgrund der Wertung ein Prozessrisiko besteht.


Hallo,

ich habe am 29.8.2013 mein Pony in Zahlung gegeben und ein Großpferd vom Händler dafür mitgenommen. Für das Pony wurden mir 3500 Euro angerechnet und ich musste noch 1.650 Euro draufzahlen für das Großpferd.
Ich wußte beim Großpferd von Sattelzwang und Kehlkopfpfeifen beim Kauf.

Nach wenigen Tagen stellten wir fest, dass das Großpferd webt, vor allem auf dem Paddock. Ich rief die Händlerin an und sagte ihr das und dass wir überlegen ihn wieder zurückzubringen. Sie hatte damit kein Problem, sie hätte uns das Geld und das Pony wieder gegeben. Nach wenigen Tagen schrieb ich ihr eine Email, dass wir es doch mit dem Pferd probieren.

Nun habe ich der Händlerin mitgeteilt, dass wir aufgrund des Webens gerne vom Vertrag zurücktreten möchten. Daraufhin wies sie mich darauf hin, dass dies nicht möglich sei, weil ich nachträglich Kenntnis erlangt hätte vom Weben und durch meine Email, dass wir es mit ihm probieren möchten, keine Möglichkeit der Rückgabe mehr habe.

Ist dies korrekt, kann ich durch meine Email nun den Rücktritt nicht mehr geltend machen?

Vielen Dank vorab.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt, wobei ich wie gewünscht mit geringer Detailtiefe ausführe:

Je nach dem Wortlaut Ihrer E-Mail könnte man diese durchaus so auslegen, dass Sie auf Ihre Sachmängelrechte, also hier den Rücktritt vom Vertrag, verzichtet haben. Bei der Frage der Auslegung handelt es sich jedoch um eine Wertungsfrage, so dass hier stets ein Prozessrisiko besteht.

Sie sollten die Händlerin auf dieses Prozessrisiko hinweisen und versuchen eine Rückgabe des Pferdes, ggf. einen Eintausch nebst Zuzahlung zu verhandeln.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin
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