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Rücktritt vom Autokauf Peugeot


16.11.2017 14:11 |
Preis: 25,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe ein Liefer Fahrzeug bestellt. Bei dem Verkaufsgespräch fragte ich an, wieviel 2 elektrische Schiebetüren kosten würden. Der genannte Preis war mir zu teuer, so dass ich sagte, ich nehme nur die Beifahrer- Schiebetür elektr., die andere Tür fahrerseitig sollte zusätzlich, aber nicht elektrisch eingebaut werden. Die Verkäuferin löschte die Position (2 elektr.Türen) auf eine, ergänzte dann aber nicht die Tür fahrerseitig. Das individuell konfigurierte Fahrzeug, auf das ich 5 Monate wartete, steht jetzt bereit, allerdings ohne diese Tür. So ist der Wagen jedoch für mich nicht einsatzfähig.

2. Ich wollte eine Heckklappe haben, diese gibt es laut Prospeckt jedoch nur verglast, ich wollte jedoch diese geschlossen haben. Die Verkäuferin sagte doch die Heckklappe verblecht das bekommt sie hin. Wie kommt der Wagen? Mit zwei Flügeltüren! Da hätte ich eher noch die Klappe mit dem Fenster akzeptiert, das hätte ich abdunkeln und vergittern können!
Die Heckklappe ist sinnvoll, weil sie ein gutes Regendach ist, wenn ich etwas aus dem Auto holen muss.

Nun meine Problem:
Das Auto will ich so nicht abnehmen, die Fahrzeugbestellung (Kaufvertrag) entspricht leider dem gelieferten Fahrzeug, jedoch habe ich mich darauf verlassen, das dass Fahrzeug so an mich ausgeliefert wird, wie wir es besprochen haben. Ich konnte auf dem Kaufvertrag nicht expliziert erkennen das Flügeltüren (Serienaustattung) kommen statt einer Heckklappe (Extrawunsch) ebenso ist mir nicht aufgefallen, dass die zusätzliche Schiebetür fehlt. Bei dem Verkaufgespäch war meine Frau mit dabei, die den Gesprächsverlauf bezeugen kann.

Wie schätzen Sie meine Chancen ein, ohne Entschädigungszahlung davon zu kommen (15% vom Kaufpreis oder mehr oder weniger, wenn ein höherer od. niedriger Schaden nachgewiesen werden kann)?

Vielen Dank

S. Lux
16.11.2017 | 14:49

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Der Vertrag ist wie besprochen zustande gekommen. Die schriftlichen Vertragsunterlagen dienen nur der Beweissicherung. Insofern ist es schwierig das Gegenteil zu beweisen. Für den Fall, dass die Gegenseite sich auf einen Rechtsstreit einlässt sind Ihre Chancen nicht besonders gut. Im Zweifel wird Ihre Frau zwar gehört aber wie sehr das Gericht den Aussagen Ihrer Frau glaubt kann nicht vorhergesagt werden. Im Zweifel wird man dem unterschriebenen Vertrag mehr Glauben schenken.

Ich empfehle Ihnen, mit de Gegenseite zu verhandeln. Gerade Autohändler haben vielleicht die Möglichkeit den Wagen noch ohne Verlust zu verkaufen. Das Interesse daran steigt natürlich enorm wenn Sie sich bereit erklären Ihr Wunschfahrzeug über eben diesen Händler zu beziehen (und noch einmal die entsprechende Wartezeit in Kauf nehmen).

Sollte die Aussage Ihrer Frau als glaubwürdiger angesehen werden, würden die genannten Abweichungen Sachmängel darstellen, die einen Rücktritt rechtfertigen. Gleiches gilt, wenn die Änderungen die Sie verlangt haben, erkennbar unverzichtbar für Sie waren. Bei den von Ihnen gemachten Ausführungen fehlen leider die entsprechenden Anhaltspunkte deshalb ganz allgemein: Wenn der Händler erkennen musste, dass das Fahrzeug für Sie in der jetzigen Form schlicht nicht nutzbar war, steigen Ihre Chancen, dass ein Rücktritt vor Gericht angenommen wird. Beim Rücktritt sind gezogene Nutzungen herauszugeben. Ist der Wagen also nicht bewegt und nicht angemeldet worden, dürfte beim Händler kein Schaden entstanden sein.

Ich rate aber zu erster Variante. Das Kostenrisiko ist hier erheblich geringer.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfrageoption.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


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