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Rücktritt non einem Kfz-Kaufvertrag


11.02.2005 16:47 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



1995 habe ich ein Motorrad als Honda GB 500 gekauft. Vor einer Woche habe ich dieses Motorrad von Privat an Privat wieder verkauft. Nun will der Käufer vom Vertrag zurücktreten, weil er meint beim Auseinanderbauen des Motorrades festgestellt zu haben, dass es sich um den Rahmen eines anderen Modells handelt, welcher nur zu einer GB 500 umgebaut wurde. Falls das so sein sollte, war mir das nicht bekannt. Das Motorrad ist Baujahr 1985 und als ich es 1995 von einem Motorradladen kaufte wurde mir ein neuer Kfz-Brief ausgestellt. Über die Vorgeschichte der Maschine ist mir also nichts bekannt. Das habe ich dem Käufer beim Besichtigungstermin auch gesagt. Alle Angaben im Kaufvertrag wurden nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und eine Gewährleistung wurde ausgeschlossen.
Hier nun meine Fragen:
- Muss ich solche Besonderheiten meines Fahrzeugs kennen auch
wenn ich nur Fahrerin bin und alle Inspektionen und TÜV-
Abnahmen immer in Fachbetrieben unter Honda GB 500
durchgeführt wurden?
- Muss ich den Vertrag rückgängig machen?
- Kann ich um des lieben Friedens willen einen Teil des
Kaufpreises zurückerstatten, oder könnte mir das negativ
ausgelegt werden ?
(- Falls ich den Vertrag rückgängig machen muss, wie kann ich
mich davor schützen, das beim Zerlegen der Maschine etwas
zerstört wurde was ich aber nicht erkennen kann.)
Vielen Dank für ihre Hilfe im voraus.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

da Sie die Gewährleistung ausgeschlossen haben, brauchen Sie sich auf den Rücktritt unter dem Aspekt der Gewährleistung nicht einzulassen.

Auch ein Rücktritt wegen arglistiger Täuschung scheidet aus, da Sie von den Umständen nichts wussten. Als Laie brauchen Sie sich auch nicht anlasten zu lassen, dass Sie es hätten wissen müssen. Eine solche Anforderung kann man nur an einen Fachmann stellen.

Selbstverständlich können Sie sich freiwillig auf eine Minderung des Kaufpreises einlassen. Machen Sie das dann am besten schriftlich mit dem Hinweis, dass dies freiwillig und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht geschieht. Dannn kann man Ihnen definitiv keinen Strick daraus drehen.

Am allerbesten schreiben Sie noch, dass damit alle Ansprüche gegen Sie aus dem Kaufvertrag endgültig und vollständig erledigt sind und lassen sich das unterschreiben. Damit könnten Sie sich zwar irgendwie verdächtig machen. Aber wenn der Käufer das so nicht absegnen will, streichen Sie es wieder. Denn Sie haben ja auch so nichts zu befürchten, außer dass der Käufer möglicherweise nutzlos einen Anwalt beauftragt.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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