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Rücktritt bei Hauskauf nach Notartermin

08.09.2009 16:57 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,
Wir haben ein Haus gekauft (Notartermin war der 3.8.09). Finanzierungsverträge und Kaufverträge sind unterschrieben. Jetzt haben wir eine Ehekrise, weil mein Mann nicht mehr dorthin ziehen will und der Druck für ihn zu groß wird. Ich weiß, dass das Dinge sind, die man sich vorher überlegen sollte, aber wie man sich letztlich in der Situation fühlt, wenn sie da ist, kann man vorher nur schwer schätzen.
Jedenfalls will er aus dem Vertrag wieder raus, es gibt keinen offensichtlichen Mangel am Gebäude.
Muß der Verkäufer zustimmen?
Müssen wir die Notarkosten übernehmen?
Können wir aus der Finanzierung wieder raus (Ende Juli unterschrieben) und mit welchen Kosten?
Eine Vermietung würde sich leider nicht rentieren.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.

08.09.2009 | 17:14

Antwort

von


(2423)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

hier kann ich Ihnen leider nur sehr wenig Hoffnung machen:

Von dem Vertrag können Sie sich nur mit Zustimmung des Verkäufers lösen.

Allenfalls wäre noch daran zu denken, das vielleicht vertraglich ein Rücktrittsrecht vereinbart worden ist. Dazu müssten Sie insoweit den Vertrag durchsehen, wobei ich mir aber kaum vorstellen kann, dass so etwas vereinbart worden sein sollte. Möglich wäre es aber, so dass Sie dieses prüfen müssen.

Fehlt diese Vereinbarung, werden Sie ohne Zustimmung sich nicht von dem Vertrag lösen können. Hier können Sie also nur mit dem Verkäufer sprechen und hoffen, dass dieser Verständnis zeigt.

Vermutlich wird in dem Vertrag geregelt sein, dass Sie die Notarkosten zu tragen haben. Auch wenn der Verkäufer Sie aus dem Vertrag entlassen sollte, werden Sie diese Kosten auf jeden Fall zu tragen haben.

Auch aus dem Finanzierungsvertrag werden sie vermutlich nicht ohne Einverständnis der finanzierenden Bank herauskommen. Um dieses abschließend zu beurteilen können, bedarf es aber einer genauen Vertragsprüfung. Denn es besteht immer die Möglichkeit, dass der Vertrag ansich unwirksam sein könnte.

Ansonsten werden Sie auch mit der Bank sprechen und auf Verständnis hoffen müssen. Sollte die Bank Sie auf dem Vertrag entlassen, werden Sie sicherlich eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen. deren Höhe richtet sich dann nach den vertraglichen Vereinbarungen.

Sicherlich nicht die erhoffte Antwort. An der rechtlichen Lage kann ich aber - vorbehaltlich der Vertragsprüfungen - nichts ändern.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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