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Rücktritt Fahrzeugdarlehn mit defekten Motor


31.01.2007 11:27 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo,

folgende Vorgeschichte :

Ende 2005 habe ich einem Bekannten ein Darlehn über 6000,- € gewährt um eine Begleitfahrzeug (Schwertransport) zu kaufen. Geplant war, das die Summe bis April 2006 samt 2000,- € Zuschlag zurückgezahlt wird. Wie es nun kommen musste, habe ich bis zu dem Tag keinen Cent erhalten. Da die Familie des Darlehnnehmers im gleichen Gewerbe tätig ist, waren diese Bereit ihren Sohn zu unterstützen und das Fahrzeug abzukaufen. Daraufhin habe ich mit dem Darlehnsnehmer eine Aufhebung vereinbart.

Dummerweise war drei Tage später der Motor des Fahrzeugs kaputt und der neue Käufer hat natürlich Abstand vom Kauf genommen. Die Aufbauanlage konnte ich bereits für 2000,- € verkaufen - nun bleiben mir allerdings die offenen 4000,- € für das defekte Fahrzeug, die ich durch einen Verkauf nicht erzielen werde (mit Motorschaden).

Ich bin der Meinung, das der Darlehnsnehmer für den Schaden haften muss, da am Tag des Aufhebung das Fahrzeug noch einwandfrei im Schuss war.

Kann ich dagegen etwas unternehmen ? ggf. den Restwert feststellen lassen und den Darlehnsnehmer auf die nicht erzielte Restsumme verklagen ?


Ich weiß, das der Darlehnsnehmer noch offene Forderungen hat. Diese würde ich mir gerne durch ein Zahlungsverbot sichern würde, da ich so die Möglichkeit sehe das Geld überhaupt noch zu erhalten. Ist soetwas möglich ?

Vielen Dank

dfritz

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Zunächst ist nicht ganz klar, was mit „Aufhebung“ gemeint ist.

Haben Sie den LKW als Erfüllung angenommen, so könnte nur nach Gewährleistungsrecht vorgegangen werden. Aber dann dürfte eine Beweislastumkehr nicht greifen, da der Schaden sicherlich mit dem Alter und Zustand des Fahrzeuges vereinbar war. Dann müssten Sie den Mangel bei Übergabe beweisen.

Anders die Situation, wenn Sie einen Erlass oder obige Inzahlungnahme unter der Bedingung des Weiterverkaufs abgeschlossen hätten. Dann wäre die Bedingung nicht eingetreten und die „Aufhebung“ wäre nicht wirksam.

Evtl. kommt noch eine Anfechtung wegen Irrtum in Betracht (wo die bloße Erwartung des Verkaufes sicherlich nicht ausreicht).

Letztendlich wird es auf die konkreten Absprachen ankommen, weshalb ich die Hinzuziehung eines örtlichen Kollegen anrate.

Ein Zahlungsverbot und andere Vollstreckungsmaßnahmen sind erst ab vorliegen eines gerichtlichen Titels möglich.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

Nachfrage vom Fragesteller 09.07.2007 | 14:56

Vielen Dank Hr Steiniger für Ihre Antwort.

Auch wenn es lange her ist, leider ist noch nichts neues passiert in der Zeit. Das Fahrzeug ist weiterhin defekt. In der Tat ist es so, das der Vertrag nur Aufgrund des anstehenden Verkaufs aufgelöst worden ist. Bis heute wurde das Fahrzeug nicht ordentlich übergeben. Der Platz, wo es abgestellt ist ist mir allerdings bekannt. Der Kreis das Fahrzeug auch Zwangsabgemeldet, da der Anzuklagende wohl seinen Pflichten Versicherung und Steuern zu zahlen nicht nachgekommen ist (Grundlage im Vertrage).

In welchen Rechtsbereich fällt dieser Fall ? An was für einen Fachanwalt sollte im mich wenden ?

Mit freundlichen Grüßen

dfritz

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.07.2007 | 15:36

Wenden Sie sich an einen Kollegen mit zivilrechlicher Ausrichtung. Die entsprechende Rechtsanwaltskammer hilft Ihnen bei der Suche.

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