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Rücktrit von Reservierungsvereinbarung eines Grundstückes

| 18.05.2015 16:33 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Sehr geehrter Damen und Herren,
Ich habe einen Maklervertrag ohne Maklerkosten, mit der Zusatzvereinbarung, dass ich jederzeit selber verkaufen kann.
Makler hat jetzt einen evtl. Käufer (Bauträger). Er hat jetzt eine Reservierungsvereinbarung mit dem evtl. Käufer abgeschlossen ohne Klauseln (Zahlungen) bei Rücktritt oder nicht Einhaltung. Der Vertrag ist ein Vordruck vom Makler und wurde nicht notariell beglaubigt. Ich musste als Verkäufer auch unterschreiben. Die Reservierung für Planung beläuft sich auf 4 Wochen,wenn er länger braucht, erhöht sich der Kaufpreis um 2000€. Es steht dann zusätzlich nicht mehr da, um wie lange die Reservierung ist.
Reservierung läuft jetzt 14 Tage und ich hätte jetzt einen Käufer, an den ich viel lieber verkaufen würde. Frage : 1. Muss ich die 4 Wochen Reservierung einhalten ? 2. Muss ich für etwaige Kosten aufkommen, die der Käufer schon hatte, Architekt usw. ? 3.Was ist , wenn in den 4 Wochen ein Kaufvertrag erstellt wird ?
Vielen Dank

18.05.2015 | 20:40

Antwort

von


(497)
Mühlgasse 2
71711 Murr
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

1. Enscheidend ist die Auslegung des Vertrages. Nur wenn eine derartige Vereinbarung so gestaltet ist, dass man daraus einen Anspruch auf Abschluss eines Kaufvertrages hätte, wäre die notarielle Beurkundung erforderlich gewesen. Daher kommt es hier auf den genauen Inhalt an.

2. Jeder Verhandlungspartner hat bis zum Vertragsabschluss grundsätzlich das Recht, von dem in Aussicht genommenen Vertragsschluss Abstand zu nehmen; aus diesem Grunde erfolgen Aufwendungen, die in Erwartung des Vertragsschlusses gemacht werden, auf eigene Gefahr.(Urteil des AG Hamburg-Barmbek vom 21.11.2008 - <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=821%20C%20157/08" target="_blank" class="djo_link" title="AG Hamburg-Barmbek, 21.11.2008 - 821 C 157/08">821 C 157/08</a>). Damit wären keine Kosten zu zahlen. Aber auch hier muss die Vereinbarung unbedingt weiter geprüft werden.

3. Hier kommt es auf die Vereinbarung an, aber bestünde ein Anspruch auf den Kaufvertrag, hätte die Vereinbarung notariell erstellt werden müssen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Stefan Steininger

Bewertung des Fragestellers 18.05.2015 | 21:00

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