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Rückstufung Chefredakteur


23.05.2006 20:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit fast 10 Jahren bei einem Zeitschriften-Verlag fest angestellt und bin immer weiter befördert wordern - im Jahr 2000 zur Chefredakteurin (Gehalt AT). Nun soll ich zur verantwortlichen Redakteurin zurückgestuft werden - ohne Wechsel der Abteilung, ohne wesentliche Änderungen im Portfolio (ich bin Chefredakteurin für eine Reihe von Zeitschriften) und ohne dass ich Schlimmes angestellt hätte. Zu meiner Ablösung steht der zweite Chefredakteur der Abteilung parat. Nun frage ich mich, ob so etwas - es hätte ja auch finanzielle Konsequenzen - so ohne weiteres geht. Als alleinerziehende Mutter ohne familiären Anhang in Berlin (wohin ich dem Verlag nach Umzug auch unter dem Versprechen gefolgt bin, dort als Chefredakteurin beschäftigt zu sein)bin ich gerade völlig entsetzt und verunsichert.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

In Ihrem Fall muss auf jeden Fall der komplette Arbeitsvertrag geprüft werden!

Allgemein lässt sich sagen, dass eine Versetzung i.d.R. nach dem Arbeitsvertrag geregelt wird. Ggf. wäre im anderen Fall eine Änderungskündigung durch den Arbeitsgeber möglich.
Auch dies muss genauer geprüft werden, insbesondere kommt es auf den Inhalt des Schreibens des AG an.

In Ihrer Situation ist jedoch zu bedenken, dass es sich bei der Presse i.d.R. um sog. Tendenzbetriebe handelt. Dies hat zur Folge, das an den Arbeitnehmer und sein Auftreten (Loyalität) sowie die Ausrichtung der Zeitschrift erweitert Rücksicht genommen werden muss. Dies führt weiterhin zur Einschränkungen im Bereich des Mitbestimmungsrechtes.

Besonders im Hinblick auf die Vergütung dürfte eine Kürzung problematisch sein. Aber auch das hängt von dem Vertrag ab. Denn denkbar wäre z.B. eine „Prämie“ für den Posten, die nur so lange gewährt wird.

Gerne können Sie mir den Arbeitsvertrag morgen ins Büro faxen – ich melde mich dann mit einer erweiterten Stellungnahme. Für die weitere Vertretung stehe ich natürlich ebenfalls gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.05.2006 | 21:51

Sehr geehrter Herr Steininger,

in meinem Arbeitsvertrag (seinerzeit als einfache Redakteurin) steht überhaupt nichts zu diesem Thema. Ich habe immer nur eine Jubelnachricht erhalten, dass mein Gehalt nun als verantwortliche Redakteurin/Chefredakteurin soundsoviel beträgt. Ohne Prämien und sonstwas. Gerne faxe ich Ihnen dazu auch den Basisvertrag morgen zu. Von mir wird in der kommenden Woche eine Entscheidung erwartet - vielleicht um mich zum schnellen Abschied zu bewegen, ohne dass die Kollegen international aufschreien. Aber der Chefredakteur ist doch ein fester Posten, der nicht so einfach enthebelt werden kann, oder doch nicht??? Ich meine, ich bin als Chefredakteurin von einem großen, weltweit aktiven Konzern installiert und anerkannt - was kann ich denn verbrechen, um diese Position zu verlieren????

Es grüßt Sie zu abendlicher Stunde

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.05.2006 | 09:09

sehr geehrte Frau W.,

Ihre Unterlagen sind hier eingegangen. Bitte übersenden Sie mir noch das Schreiben des Arbeitgebers, auf welches bis nächste Woche eine Entscheidung verlangt wird. Ich werde Ihnen dann per Mail direkt antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
- Rechtsanwalt -

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