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Rückstellung für Lieferwagen und Kauf von Gemälden von Privat


| 10.04.2018 09:49 |
Preis: 40,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch



1: Ich bin selbständiger mit einem kleinen Verlag und habe keine doppelte Buchführung.
Ich will mir dieses Jahr einen Kangoo-ähnlichen-Liefer-PKW kaufen - für etwa 7000,- - 9000,- Euro gebraucht vom Händler.
Wie verbuche ich für 2017 eine Rückstellung von Geld, dass ich dafür zur Seite gelegt hatte? Und wie viel darf ich ansetzen und wie muss ich das Belegen?

2: Ich habe einer Privatperson 25 Aquarelle und Ölbilder einer Künstlerin für 3500 Euro abgekauft, die ich wiederverkaufen möchte.
Muss ich dafür ein neues Gewerbe anmelden?
Muss die Privatperson den Verkauf als Gewerbe anmelden oder irgendwie angeben?
Wie soll die Rechnung aussehen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da Sie keine doppelte Buchhaltung führen, bilden Sie nicht etwa eine Rückstellung sondern einen Investitionsabzugsbetrag nach § 7g des Einkommensteuergesetzes, dazu müssten Sie allerdings die Voraussetzungen der Vorschrift erfüllen.
Hierzu gibt es ein besonderes Formular in der Steuererklärung, welches elektronisch übermittelt werden muss.

Für die Restaurierung der Gemälde müssen Sie kein neues Gewerbe anmelden, es empfiehlt sich jedoch, die Erweiterung des Gewerbes anzuzeigen.

Steuerlich werden diese beiden „Betriebe" als einer zusammengefasst.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 10.04.2018 | 12:16

Sehr geehrter Herr Busch,

vielen Dank für die Antwort.

Muss die Privatperson den Verkauf als Gewerbe anmelden oder irgendwie angeben und wie soll die Rechnung aussehen?
Vermutlich beim weiterverkauf inklusive MwST, während ich beim ankauf von Privat keine MwSt. bezahlt habe.

Viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.04.2018 | 12:26

Wenn der Verkäufer nicht regelmäßig Bilder verkauft, dann ist kein Gewerbe anzumelden, es handelt sich um einen Privatverkauf, keinesfalls darf Umsatzsteuer ausgewiesen werden.

auf der Rechnung ist vom Aussteller anzugeben:
-Name und Ihre Anschrift als Dienstleister oder Verkäufer
-Name und Anschrift des Kunden bzw. der Firma des Kunden
-Ausstellungsdatum der Rechnung
-Leistungszeitraum bzw. Zeitraum des Verkaufs
-Leistungsumfang bzw. Menge und Beschreibung der Ware
- Hinweis auf Privatverkauf/Privatdienstleistung

Wenn Sie die Bilder weiter verkaufen, werden Sie selbstredend eine ordnungsgemäße Rechnung erstellen und Umsatzsteuer abführen.

Bewertung des Fragestellers 10.04.2018 | 12:36


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