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Rücksendung von Ware an gewerblichen Verkäufer

25.03.2014 17:10 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
am 01.03.2014 kaufte ich per Sofortkauf 2 Kleidungsstücke bei einer gewerblichen Verkäuferin.
Per Vorkasse bezahlte ich den Kaufpreis von € 42,40.

Ich bekam die Ware am 10.03.2014. Am 12.03.2014 schickte ich die Artikel zurück und informierte den Verkäufer per Email am gleichen Tag über die unfreie Rücksendung.

Der Verkäufer weigerte sich die Ware anzunehmen da ich "unfrei" zurückgeschickt hatte und retournierte dieselbe wieder an mich.

Nun liegt das Paket bei der Post und wartet darauf, dass ich dasselbe mittels einer weiteren Zahlung von CHF 39,90 auslöse, bzw. annehme.

Des weiteren verlangt die Verkäuferin ein zusätzliches "Strafporto" von € 15,00.

Was soll/kann ich nun unternehmen?

Meines Wissens ist die Rücksendung ohne Angabe von Gründen und sofern der Warenwert € 40,00 übersteigt kostenlos für den Käufer, erschwert und komplizierter wird die Angelegenheit nun durch die Annahmeverweigerung und Warenretoure des Verkäufers ...

Die Hin- und Herschickerei ist nun noch teurer geworden da die Verkäuferin das Paket in die Schweiz zurückgeschickt hat. Ich aber die wesentlich preiswertere, schnellere und legale Variante des Versands oder Lieferung ab/zu einer Adresse in Deutschland vornehme.

Wie ist hier die Rechtslage, was muss ich tun?

Vielen Dank für Ihre Hilfe und
freundliche Grüsse


25.03.2014 | 20:54

Antwort

von


(2373)
Damm 2
26135 Oldenburg
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Sehr geehrte Ratsuchende,

die Vorgehensweise richtet sich zunächst danach, wer die Kosten für die Rücksendung zu tragen hat.

Nach Ihrer Darstellung haben Sie zwei Kleidungsstücke zu einem Gesamtpreis in Höhe von 42,40 € erworben. Grundsätzlich bezieht sich aber die 40,00 € Grenze für die Frage, wer die Kosten der Rücksendung zu tragen hat, darauf, dass grundsätzlich jedes Teil des Grenzwert in Höhe von 40,00 € übersteigen muss. Etwas anderes gilt nur dann, wenn diese beiden Kleidungsstücke eine Einheit bilden würden. Das könnte zum Beispiel bei einem Kostüm oder Anzug der Fall sein.

Offenbar akzeptiert der Verkäufer aber die Rücksendung dem Grunde nach, will aber die "unfreie" Rücksendung nicht hinnehmen, weil diese mit Zusatzkosten verbunden ist.

Wenn aber der Verkäufer die Rücksendung als solche akzeptiert, auch auf seine Kosten und nur wegen der unfreien Rücksendung nicht hinnehmen will, ist dies so nicht zutreffend.

Sie werden daher den Verkäufer zur Rückzahlung des Kaufpreises auffordern müssen. Sie haben Ihren Teil, die Rücksendung, erfüllt. Das Risiko wird aber leider noch die Bewertung bleiben, wie die einzelnen Teile zu bewerten sind.

Sollte eine Rückzahlung des Kaufpreises nach Fristsetzung nicht erfolgt sein, beauftragen Sie einen Rechtsanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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