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Rücksendung der Ware aber kein Geld zurück erhalten

02.10.2013 12:14 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bestellten über das Internet Mitte Juli 2013 2 Bürostühle bei der Firma XXXXX. In der Werbung war vermerkt: "Sie können 6 Wochen testen!"
In der gleichen Werbung entdeckte ich etliche Wochen später, für die gleichen Stühle nochmals den HInweis: "Sie haben immer 6 Wochen Rückgaberecht ohne Nennung von Gründen."

Wir baten um Auftragsbestätigung, erhielten aber keine.
Die Lieferung kam am 8.8.2013 durch DPD per Nachnahme in bar !
Nachnahmegebühren wurden nicht erhoben.

Die Stühle waren leider für unsere Tische zu niedrig. Einen Karton hatten wir gar nicht geöffnet.
Wir schickten die 2 Stühle am 2.9.2013 durch DPD an das Versandlager der Firma XXXXX zurück, also innerhalb der 6 Wochen und baten im beigefügten Brief um Rücküberweisung des gezahlten Betrags.

Danach geschah nichts mehr. Es wurde kein Telefon abgenommen, auf keine E-Mail geantwortet und auf keinen weiteren Brief reagiert.

Was ist zu tun? Sollte ich einen Mahnbescheid erwirken?

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes unter Berücksichtigung des Einsatzwertes im Rahmen einer Erstberatung gerne wie folgt beantworten möchte:

Zunächst einmal gehe ich davon aus, dass Sie für die Stühle eine Rechnung erhalten haben, die Sie per Nachnahme beglichen. Insoweit haben Sie sicher auch einen Zahlungsbeleg erhalten. Mit der Rechnung können Sie belegen, dass die Firma Sunrise GmbH Ihren Auftrag angenommen hat und der Zahlungsbeleg dient dem Nachweis, dass Sie die Rechnung tatsächlich beglichen haben.

Nunmehr haben Sie die Möglichkeit, Ihren Forderungen gegenüber der Sunrise GmbH gerichtlich geltend zu machen.

Da die Firma gar nicht reagiert, ist wohl davon auszugehen, dass hier ein gerichtliches Verfahren geboten erscheint.

Allerdings würde ich Ihnen raten, zunächst nochmals ein Schreiben an die Firma zu senden, in dem Sie ihr eine letzte Zahlungsfrist setzen.

Nach fruchtlosem Ablauf der Zahlungsfrist können Sie Ihre Forderungen entweder mit einem gerichtliches Mahnverfahren oder einer Klage geltend machen.
Ziel des Mahnverfahrens ist es nach einem Mahnbescheid, wenn der Gegner dagegen nicht widerspricht, einen Vollstreckungsbescheid zu erwirken. Dieser stellt einen Titel dar, mit dem Sie gegen die Firma notfalls vollstrecken könnten.
Ziel des Klageverfahrens ist es ein vollstreckbares Urteil zu erwirken, mit dem Sie dann ebenfalls gegen die Firma vollstrecken könnten.

Das Mahnverfahren ist das kostengünstigere und schnellere Verfahren.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort eine erste rechtliche Orientierung geboten zu haben.

Sollten Sie anwaltliche Hilfe bei der Geltendmachung Ihrer Forderungen benötigen, können Sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Thiede
Rechtsanwältin

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