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Rücknahme/Rückkaufvertrag Pferd

| 01.11.2013 20:20 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Hallo, habe mein Pferd vor 4 Monaten mit Schutzvertrag abgegeben.Der Vertrag beeinhaltete Lebensstellung,artgerechte Haltung,sowie tiermedizinisch notwendige Maßnahmen.Außerdem sollte das Pferd weder zur Zucht (18 J., und schon mehrere Fohlen gehabt),noch zu Turnierzwecken (da nur als Freizeitpferd verkauft),eingesetzt werden.Der Schutzbetrag betrug lediglich die Höhe des zur Zeit aktuellen Schlachtpreises (da ich am Verkauf nichts verdienen wollte,sondern nur eine gewisse "Schutzgebühr"),inklusive Sattel,Trense und Putzzeug.Ein Vorkaufsrecht habe ich mir ebenfalls vorbehalten.Abgeholt wurde das Tier dann aber von dem Ehemann der neuen Besitzerin (die verhindert war),unterschrieb auch den Kaufvertrag,wo ich mittlerweile weiß,dass es nicht rechtens ist,da eine Vollmacht vom Ehemann vorgelegt hätte werden müssen.Glaubte eben,alles mögliche gut für meine Stute abgesichert zu haben im Vertrag und die geeigneten Menschen gefunden zu haben.Nun wurde ich informiert,dass ich die Möglichkeit habe sie zurückzunehmen,,da die neuen Besitzer sich doch entschlossen haben ein anderes Pferd zu kaufen,was Turniere gehen kann (meine sollte ja laut Vertrag nicht).Habe auch beschlossen dieses dann zu tun,nach Zusage den Vertrag zurückzunehmen (der ja wegen der nicht korrekten Unterschrift des Ehemannes sowieso nicht wirksam gewesen wäre-wie gesagt,erst im Nachhinein erfahren-).Nun aber wollte die Besitzerin mehr Geld als vorher wegen Auslagen, Arbeit aufpolstern des Sattels,etc.Es gab Diskussionen unschöner Art.Sie sagte,entweder gleicher Preis ohne Zubehör, oder Aufschlag in Höhe von 50% der genannten Leistungen von ihr,ansonsten Verkauf an Händler der ihren Preisvorstellungen angeblich zustimmte.Da mir meine Stute aber auch nun wichtiger ist,sagte ich, sie solle den Sattel und die Trense(die nun auch schon kaputt ist nach so kurzer Zeit bei ihr),behalten,würde das Pferd für den gleichen Betrag den sie mir zahlte,abholen.Die Dame hat also gepokert mit mir und nun meine Angst und Frage:"Wie schreibe ich jetzt am besten kurz den Rücknahmevertrag,damit alles korrekt ist und sie mir hinterher nicht noch Ärger macht,bzw.,ich weiß, dass man im Falle dessen,die Stute nicht mehr in dem damals von mir abgegebenen Zustand sich befindet,also auch negative Auffälligkeiten hat,oder sogar mehr,man Schadensersatzansprüche stellen könnte,wobei ich aber hoffe, dass dieses nicht der Fall ist und ich mein Pferd wieder so vorfinde, wie vereinbart wurde.Danke!!
01.11.2013 | 20:45

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst einmal sei gesagt, dass der Ehemann auch ohne schriftliche Vollmacht den Vertrag für einen Dritten hat abschließen können. Dieses folgt aus dem allgemeinen Vertretungsrecht, wo nur besondere Geschäfte eine bestimmte Form (z.B. Grundstücksverkauf) vorschreiben.

Wenn Sie das Pferd allerdings nunmehr zurückkaufen möchten, dann sollte in dem Vertrag die Klausel emthalten sein, dass damit alle Ansprüche zwischen den Parteien abgegolten sind.

Sie sollten darüber hinaus aber auch die aktuelle "Beschaffenheit" des Pferdes genau vertraglich festhalten, also den Gesundheitszustand, den Zubehörzustand usw..

Dies birgt den Vorteil, dass trotz der Klausel, dass alle Ansprüche damit abgegolten wären, Ihnen dennoch Ansprüche zustehen, wenn die zuvor aufgeschriebenen Zustände nicht zutreffen.

Fazit:

Vertrag mit detaillierter Beschreibung des Pferdes und des Zubehörs und sodann die Klausel, dass damit alle Ansprüche zwischen den Parteien damit abgegolten sind.


Bewertung des Fragestellers 06.11.2013 | 07:39

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