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Rücknahme eines Erbverzichtsvertrages


13.11.2015 09:35 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich benötige Klaerung in einer sehr diffusen Angelegenheit.
Nach dem Tod meiner leibl.Mutter gehörte meinem Vater und mir gemeinsam ein Haus.
Als ich 20 war wurde nach Streitigkeiten und starker Unzufriedenheit diesbezüglich seitens meiner Stiefmutter eine Vereinbarung getroffen..ich bekam damals 35.000 DM (Haus hatte einen VW von ca 180.000 DM)und mein Vater wurde alleiniger Eigentümer...gleichz.unterschrieb ich b.Notar einen Erbverzichtsvertrag auch für den Pflichtteil und für meine Kinder die damals noch gar nicht gezeugt waren.Mein Vater setze per Testament meine Stiefmutter als Alleinerbin ein.Das war ein notarielles Testament
Bereits zwei Jahre später nachdem die Streitigkeiten beigelegt waren verfasste er ein handschr.Testament ohne Notar in dem berücksichtigte er mich wieder sofern meine Stiefmutter vor ihm sterbe...das ist nun eingetreten...gem.Kinder oder andere Kinder als mich hat mein Vater nicht...vor ein paar Jahren haben mein Vater und Stiefmutter noch mal mit mir darüber geredet...wir dachten alles sei in Ordnung.
Das handschr.Testament habe ich..nur ist dem Notar bei dem vorher das andere und der Verzichtsvertrag gemacht worden ist...wohl die Korrektur nicht mitgeteilt worden.
Das wieder hergestellte Vertrauensverhältnis ist auch dadurch belegt dass mein Vater mir 2012 eine umfassende über den Tod hinaus gelende not.Generalvollmacht erteilt hat.
Besteht in der Erbsache jetzt noch Korrekturbedarf? was würde jetzt im Todesfall meines Vaters passieren..könnte ich die Generalvollmacht dann überhaupt noch einsetzen wenn die Verzichtserkl.zu Tage käme...bzw welches Testamen gilt dann?
Schwierig ist dass sich der Gesundheitszust.meines Vaters verschlechtert hat.
Kann ich mit der Not.Generalvollmacht das Haus meines Vaters auf meine Kinder umschreiben lassen. ?und damit quasi dem Erbfall vorbeugen...ich würde das mit der Option machen dass sie dann anteilig f.die Pflegekosten aufkommen müssen.Barvermöden wird nicht mehr viel über die Bestattungskosten hinaus übrig bleiben...so dass dann nichts mehr zu vererben wäre.Andere Verwandte hat er auch nicht...so dass sonst das Haus dem Staat zufallen würde...Zwischenzeitlich habe ich auch schon Geldbeträge von meinem Vater geschenkt bekommen.Eine Freundin sagte mir...dass hätte er gar nicht gedurft weil eben ja dieser alte Verzichtsvertrag noch da waere...er hätte ja sozus.keine Tochter mehr...das verunsichert mich total...hätte er mir auch keine Vollmacht erteilen duerfen?
13.11.2015 | 10:53

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

die Vollmacht gilt auch unabhängig vom ursprünglichen notariellen Testament, da diese auch zeitlich später erfolgte.

Im Rahmen der Vollmacht können Sie dann auch alle Rechtsgeschäfte vornehmen, allerdings dürfen Sie sich selbst oder Angehörigen Vermögenswerte nicht selbst unentgeltlich zukommen lassen. Hier sind dann Grenzen gesetzt, insbesondere darf es nicht dazu benutzt werden, um vor dem Tod das Erbe zu schmälern.

Sollte sich aus dem handschriftlichen Testament ergeben, dass dieses zeitlich neuer ist, so lässt es das notarielle Testament unwirksam werden. Der Erbverzicht ist davon ebenfalls betroffen, da es eigenständig keinen Sinn mehr entfalten würde. Sie müssten sich allerdings die damalige Zahlung auf den Erbteil anrechnen lassen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt



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