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Rücknahme einer Aussage

| 22.08.2013 21:15 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Es handelte sich um Strafrecht mit der Frage nach einem Aussageverweigerungsrecht und Widerruf einer polizeilichen Vernehmung.

Mein Sohn wurde mit Marihuana von der Polizei aufgegriffen. Er ist 17 Jahre alt. Vor einiger Zeit war der gleiche Fall schon mal und es kam zu einer Verhandlung mit Geldstrafe. Mein Sohn hat am Mittwoch dann eine Aussage bei der Polizei gemacht, von wem er das Rauschmittel gekauft hat. Nun möchte er die Aussage zurück ziehen, da es wohl recht gefährlich ist und die ganze Familie bedroht werden kann und er sich auch nicht mehr sicher fühlt. Kann er die Aussage zurück ziehen und gibt es die Möglichkeit, dass sein Name in keiner Akte vermerkt wird.?
22.08.2013 | 22:25

Antwort

von


(266)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Die Möglichkeit, die Aussage so zu widerrufen, dass die Namen der Verdächtigen aus der Akte entfernt werden, besteht leider nicht. Denn das polizeiliche Vernehmungsprotokoll dürfte sich in der Akte befinden. Ihr Sohn kann nicht verlangen, dass dieses einfach entfernt wird oder die Namen gelöscht werden.

Ihr Sohn könnte allenfalls, etwa im Wege einer schriftlichen Eingabe, angeben, er habe sich geirrt. Dies wird man ihm aber mit Sicherheit ohnehin nicht glauben. Bitte gehen Sie davon aus, dass dies nichts bringen wird.

Einzig sinnvoll ist es, entweder keine weiteren Angaben gegenüber der Polizei mehr zu machen und abzuwarten oder sich an die Polizei zu wenden und die Bedrohungen offen zu legen.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Sohn in der späteren Hauptverhandlung als Beschuldigter ein Aussageverweigerungsrecht hat, er dann die bereits benannten Personen also nicht erneut belasten muss.

Sollten Sie die Bedrohungen ernst nehmen, rate ich Ihnen dringend dazu, zur Polizei zu gehen und dort mitzuteilen, dass Ihr Sohn von den entsprechenden Personen bedroht wird. Ihr Sohn ist erst 17 Jahre alt und muss natürlich geschützt werden. In erster Linie sollte also an seine Sicherheit gedacht werden.

Abschließend macht es wenig Sinn, die Belastungen der anderen Personen nun gegenüber der Polizei zu widerrufen. Sollten Sie die Bedrohungen ernst nehmen, sollten Sie diese der Polizei anzeigen.

Abschließend weise ich Sie darauf hin, dass im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Einschätzung des Sachverhalts, basierend auf Ihren Angaben, möglich ist. Sofern hier relevante Angaben hinzugefügt oder weggelassen worden sind, kann die rechtliche Einschätzung auch völlig anders aussehen. Den Gang zu einem Berufskollegen vor Ort kann und will diese Plattform nicht ersetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt

www.zimmlinghaus.de



Bewertung des Fragestellers 26.08.2013 | 07:49

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"Nachteilig war, dass nur ein Anwalt geantwortet hat. Dennoch möchte ich mich bei ihm bedanken. Bei den anderen Anwälten war bei fast allen, der Einsatz zu gering und sollte erhäht werden. Natürlich konnte der Anwalt keine 100 %ige Antwort geben, hat aber schon geholfen"
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 26.08.2013
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Nachteilig war, dass nur ein Anwalt geantwortet hat. Dennoch möchte ich mich bei ihm bedanken. Bei den anderen Anwälten war bei fast allen, der Einsatz zu gering und sollte erhäht werden. Natürlich konnte der Anwalt keine 100 %ige Antwort geben, hat aber schon geholfen


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