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Rücklage für fiktiven Pflichtteil

| 25.03.2008 22:29 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Die Erbengemeinschaft (ErbGem) besteht aus fünf Personen (die Kinder des Erblassers).

Die ErbGem soll nun aufgelöst werden, d.h. die o.g. Wohnung wird verkauft und der Erlös aufgeteilt (weiteres Vermögen ist nicht vorhanden).
Problem ist nun der fiktive Pflichtteilsanspruch der Ex-Frau. Eine zukünftige Geltendmachung kann nur gegenüber einem der Erben erfolgen, der dann vor dem Problem stünde, seine Forderungen gegenüber den anderen Miterben geltend machen zu müssen (dies würde - zumindest grossteils - erfolglos sein).

Daher die Frage:
Hat nur ein einzelner Erbe die Möglichkeit zu verhindern, daß der Erlös in voller Höhe ausgezahlt / verteilt wird, wenn die Mehrheit der ErbGem (drei Erben) eine Auszahlung in voller Höhe wollen? Statt dessen soll eine vorsorgliche Rücklage gebildet werden, um diesen Anspruch bis zum Ende der Verjährungsfrist abzudecken.

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihnen Frage unter Berücksichtigung Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes wie folgt:

Grundsätzlich ist nach einer Scheidung der ehemalige Ehegatte nicht mehr erbberechtigt und daher auch nicht pflichtteilsberechtigt. Die Ex-Frau fällt somit aus der Erbfolge raus.

Bestand jedoch seitens der Ex-Frau ein Unterhaltsanspruch gegen den Erblasser, so müssen die Erben diesen Unterhalt weiterzahlen. Diese Zahlungen erfolgen solange, bis die Gesamtsumme den fiktiven Pflichtteil der Ex-Frau erreicht hat und natürlich die rechtlichen Voraussetzungen für den Unterhalt vorliegen.

Daher muss vorliegend erstmal geklärt werden, ob es einen solchen Unterhaltsanspruch der Ex-Frau überhaupt gibt.

Ist dies der Fall, haften die Erben als Gesamtschuldner. Einen Anspruch des einzelnen gegen die Miterben, nach Auflösung der Erbengemeinschaft eine Rücklage zu bilden, besteht leider nicht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben. Für eine Rückfrage stehe ich Ihnen gerne im Rahmen der Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Aust
Rechtsanwalt



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