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Rückkehr nach Deutschland nach über 50 Jahren in Südafrika - steht einem Versorgung zu?


| 17.12.2006 16:13 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Hallo
Ich habe da mal eine Frage,
Ein Bekannter ist 1952 nach Süd-Afrika ausgewandert,ist immer noch deutscher,möchte jetzt aber mit seiner Frau ,auch deutsche,zurück kommen. Da er aber nur eine Rente von ca. 250 Euro hat,wie und wo muß er sich melden,um eine Unterkunft zu bekommen.
Steht ihn überhaupt eine Versorgung zu? Hat er Anspruch auf eine Wohnung ?
Er lebt da auf einer Farm,und von Sicherheit kann da keine Rede mehr sein,deshalb der Rückzug.
Er ist deutscher mit Pass und auch seine Frau.
Wer kann mir da eine Auskunft geben??
Mit Gruß
17.12.2006 | 17:49

Antwort

von


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82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

1.Ihr Bekannter ist vor über 50 Jahren ausgewandert.

2.Anspruch auf die Grundsicherung für Arbeitssuchende haben alle Menschen zwischen 15 und 65 Jahren, die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind und ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland haben.

3.Ihr Bekannter muss unmittelbar nach seiner Rückkehr die für seinen Aufenthaltsort zuständige Agentur für Arbeit aufsuchen und einen Antrag auf Hartz IV stellen. Dort erhalten Sie auch vorab sämtliche Informationen, die Ihr Bekannter für die Anmeldung benötigt.

4.Ihr Bekannter hat keinen Anspruch auf sofortige Stellung einer Wohnung. Vielmehr wird zunächst seine Bedürftigkeit geprüft. Er sollte sich daher bereits im Vorfeld um sämtliche Informationen bemühen und am besten auch bereits Bewerbungen abschicken für in Betracht kommende Arbeiten, sofern er noch in der Lage ist, zu arbeiten. Wenn Ihr Bekannter bereits Rentner ist, hat er keinen Anspruch mehr auf Hartz IV.

Ihr Bekannter muss also zunächst eine Anlaufstelle in Deutschland haben, nach der er dann die entsprechende Agentur für Arbeit aufsucht bzw. Sie suchen diese jetzt auf und holen die entsprechenden Unterlagen für Ihren Bekannten ab, damit er die erforderlichen Unterlagen beschaffen und die nötigen Anträge stellen kann. Als deutscher Staatsbürger hat er Anspruch auf Unterstützung, wenn sein gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland ist. Welche Leistungen ihm dann gewährt werden, entscheidet die Agentur für Arbeit.


Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.


Mit freundlichen Grüßen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

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Abschließend darf ich mir erlauben, noch auf Folgendes hinzuweisen:

Meine Auskunft bezieht sich nur auf die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich. Diese Leistung kann im Rahmen der Online-Beratung nicht erbracht werden.
Darüber hinaus können eine Reihe weiterer Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem anderen Ergebnis führen. Bestimmte Rechtsfragen wie z. B. die Frage der Verjährung oder von Rückgriffsansprüchen gegenüber Dritten etc., können mit dieser Auskunft nicht abschließend geklärt werden, da es hier auf die Details im Einzelfall ankommt. Ferner sind verbindliche Empfehlungen darüber, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.


Nachfrage vom Fragesteller 17.12.2006 | 18:52

Hallo,Frau Heussen!
Auskunft recht gut,aber der Mann ist 73 Jahre alt,beim Arbeitsamt
melden ist wohl sinnlos. Wo melden sich z.B. die Menschen,die zu alt zum arbeiten sind?
Mit Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.12.2006 | 19:33

Seit der Reform 2003 ist die Agentur für ARbeit auch für "Sozialhilfe" zuständig. Dort werden Sie die entsprechenden Anträge erhalten, die auszufüllen sind, um Leistungen beantragen zu können. Daneben gibt es kommunale Ämter in der jeweiligen Gemeinde des Wohnsitzes. Dort gibt es zum Teil ebenfalls Sozialabteilungen, bei denen Leistungen beantragt werden können. Derartige Leistungen sind jedoch bei Ihrem Bekannten eher zweifelhaft, da diese Leistungen für Bürger gedacht sind, die in der Gemeinde gelebt haben. Da Ihr Bekannter bereits seit 50 Jahren nicht mehr in Deutschland lebt, hat er hier gegebenenfalls keinen Anspruch. Da dies in der Entscheidungsgewalt des Amtes liegt, sollten Sie hier bei der entsprechenden Stelle anfragen.

Mit freundlichen Grüssen
Nina Heussen
Rechtsanwältin

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