Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
503.923
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rückkehr nach Deutschland

| 03.06.2012 19:12 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Sehr geehrte Frau Rechtanwältin,
sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich bin seit Juli 1996 mit einer Thailänderin verheiratet und sie hat eine Niederlassungserlaubnis.
Im Alter von 9 Jahren kam meine Stieftochter im September 1998 nach Deutschland und hat hier die Schule besucht. Sie besitzt ebenfalls die Niederlassungserlaubnis.
Im September 2011 reiste die Stieftochter nach Thailand und will jetzt wieder zurück nach Deutschland. Darf sie ohne weiteres nach Deutschland einreisen oder ist die Niederlassungserlaubnis nach mehr als 6-monatiger Abwesenheit erloschen?
Ich glaube für eine Einreise nach Deutschland steht gemäß §51 Absatz 4 Satz 2 nichts im Wege.

Für Ihre Bemühungen besten Dank im voraus
Eingrenzung vom Fragesteller
03.06.2012 | 19:22

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Grundsätzlich gilt die Sechs-Monatsfrist.

Aber ansonsten ist es wie folgt geregelt:

Die Niederlassungserlaubnis eines Ausländers, der sich mindestens 15 Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hat sowie die Niederlassungserlaubnis seines mit ihm in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ehegatten erlöschen nicht, wenn deren Lebensunterhalt gesichert ist und kein besonderer Ausweisungsgrund vorliegt.

Die Niederlassungserlaubnis eines mit einem Deutschen in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ausländers erlischt nicht, wenn kein besonderer Ausweisungsgrund vorliegt.

Zum Nachweis des Fortbestandes der Niederlassungserlaubnis stellt die Ausländerbehörde am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthalts auf Antrag eine Bescheinigung aus.

Damit sind diese 15 Jahre leider wohl nicht erricht.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Nachfrage vom Fragesteller 03.06.2012 | 20:15

Sehr geehrter Herr Hesterberg,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Das mit den 15 Jahren ist mir bekannt. Meine Stieftochter ist nicht verheiratet.
Ich dachte wie vorher schon geschrieben mit:

§51 Absatz 4 AufenthG
Dieses Gesetz müsste zutreffen

Oder gibt es noch ein anderes Hintertürchen.

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.06.2012 | 20:26

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Es wird in der Regel eine längere Frist (als sechs Monate) bestimmt, wenn der Ausländer aus einem seiner Natur nach vorübergehenden Grunde ausreisen will und eine Niederlassungserlaubnis besitzt oder wenn der Aufenthalt außerhalb des Bundesgebiets Interessen der Bundesrepublik Deutschland dient.

Dann müsste aber ein der Natur nach vorübergehender Grund vorliegen.

Dieses müssten Sie dezidiert nachweisen können.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.06.2012 | 07:05

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt: