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Rückkehr in die GKV oberhalb der JAEG nach langem Auslandsaufenthalt

06.08.2018 15:47 |
Preis: 29,00 € |

Generelle Themen


Bis 30.9.2010 war ich in der GKV versichert. Dann habe ich meine Mitgliedschaft mit Wegzug ins außereuropäische Ausland beendet um dort zu arbeiten. Ich war nie in der PKV, stets in der GKV.

Ich war dann also für 5 Jahre im Ausland (teils arbeitend, teils reisend), und letztlich habe ich von Sept 2015 bis Sept 2017 in Luxemburg studiert und war dort gesetzlich versichert. Meine Versicherung dort hat im Sept 2017 geendet.

Nach an meinem Abschluss im Sept 2017 war ich auf Europareise und Jobsuche bis ich letztlich zum 1. Juli 2018 ein SV-pflichtiges Arbeitsverhältnis in Deutschland angefangen habe. Mein Verdienst liegt oberhalb der JAEG, weshalb ich mich freiwillig versichern kann/muss.

Ich wollte gerne zurück in meine vorherige GKV. Dies wurde abgelehnt unter der Begründung, dass Beschäftigte oberhalb der JAEG als Rückkehrer nur in der GKV versichert werden können, wenn sie "unmittelbar" zuvor im EU-Ausland gesetzlich versichert waren. Dies treffe bei mir nicht zu, da ich vom Zeitraum Oktober '17 bis Juni '18 nicht versichert war (aber auch nicht in Deutschland ansässig).

Meine Frage: Nach §9 Abs (1) Nr. 5 können sich Rückkehrer innerhalb von zwei Monaten wieder in der GKV versichern. Der Gesetzgeber sieht nur zwei Voraussetzungen: Aufgabe der Mitgliedschaft wegen Beschäftigung im Ausland, und Aufnahme einer Beschäftigung innerhalb von zwei Monaten nach Rückkehr. Von Vorversicherungszeiten steht da nichts; ebenso nicht, dass die ursprüngliche Auslands-Beschäftigung über den gesamten Zeitraum der Abwesenheit vom Inland andauern müsse. Daher sehe ich eine Aufnahme als rechtens.

Alternativ wäre evtl. einfach anzugeben, man sei bereits im Juni wieder eingereist um vom §5 (1) Nr. 13 (a) betroffen zu werden, da für diesen Monat innerhalb Deutschlands kein Versicherungsschutz bestand.
Diese Frage ist noch unbeantwortet.

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