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Rückkehr in die GKV

| 30.01.2020 14:06 |
Preis: 40,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann


Zusammenfassung: Eine selbständige Tätigkeit ist unbeachtlich für die Frage, ob man in der gesetzlichen Krankenversicherung einzutreten hat, wenn die abhängige Beschäftigung überwiegt und auch den Hauptteil der Einnahmen darstellt und ferner insgesamt die Beitragsbemessungsgrenze nicht überschritten wird.

Ich bin in der PKV versichert. Mein Gewerbe (Ein-Mann-Unternehmen) ruht seit über einen Jahr. Jetzt möchte ich eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen (47 Stunden im Monat als Einstieg mit Aussicht auf Stundenaufstockung). Muss ich mein Gewerbe abmelden oder ist es für die Krankenkasse ausreichend, wenn es bis auf Weiteres ruht? Ich möchte mir die Option offen halten, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt im Nebenerwerb (nicht mehr hauptberuflich) selbstständig zu sein.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihe Gewerbe muss nicht ruhen. Entscheidend sind aber Zeitaufwand und Einkommen.

Sind Zeitaufwand und Einkommen beim Angestelltenverhältnis größer, ist allein das Einkommen aus diesem Arbeitsverhältnis relevant. Wenn es unter der Versicherungspflichtgrenze liegt, besteht Versicherungspflicht in der GKV. Das Einkommen aus der Selbstständigkeit ist dabei nicht von Bedeutung.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 30.01.2020 | 14:32

Mir ging es in meiner Frage allein darum, ob ein Ruhen des Geschäftsbetriebs reicht oder ob eine Gewerbeabmeldung erfolgen muss, um in die GKV zurückkehren zu können. Mein Steuerberater behauptet, das Gewerbe müsste abgemeldet werden.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.01.2020 | 14:40

Guten Tag,

ich habe Ihre Frage durchaus verstanden. Ich weise nochmals auf meine Antwort in der Usprungsfrage hin. Wenn Sie meine Antwort zugrunde legen, ist es offensichtlich, dass das Ruhen genügt, wenn sogar eine Tätigkeit unschädlich ist. Es kommt lediglich auf den Umfang von Tätigkeit und Einkommen
an.

Wenn Sie keinerlei Nachfragen erhalten wollen, können Sie es natürlich abmelden. Aber es ist nicht erforderlich.

mfg Christoph Hellmann

Bewertung des Fragestellers 30.01.2020 | 14:50

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