Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rückkehr in die GKV

| 29.09.2014 20:25 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Hallo
ich habe ich folgende Frage:
Ich bein seit 2008 selbständig und privat Krankenversichert, ich wollte jetzt die selbständigkeit aufgeben, und werde evtl Anfang nächsten Jahres ein neues Festanstellung haben, wo mein Jahresgehalt wieder höher sein wird als die Beitragsbemessungrenze. Vor 2008 habe ich in der Gesetzlichen KV die normalen Beiträge gezahlt.
Meine Frau ist in Mutterschaftsurlaub zur zeit und wieder Schwanger so das sie auch die nachten 3 Jahre nicht arbeiten wird. Sie hatte vor der 1. Schwangerschaft ganz normal in der Gesetzlichen KV gezahlt.
Komme ich in die Familienversicherung, wenn ich meine selbständigkeit aufgebe und wie lange darf ich dann nicht arbeiten bevor ich wieder mehr als die Beitragsbemessungsgrenze verdienen darf
Hoffe habe soweit alles erklärt
Danke

Einsatz editiert am 29.09.2014 20:35:54

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.Komme ich in die Familienversicherung, wenn ich meine Selbständigkeit aufgebe?

Sie können nur in die Familienversicherung, wenn Sie die Voraussetzungen des § 10 SGB V erfüllen.

Dazu muss der Ehegatte, bei dem Sie sich familienversichern wollen in der GKV versichert sein.

Weiterhin dürfen Sie dann kein Gesamteinkommen haben, das die maßgebende monatliche Einkommensgrenze - 1/7 der monatlichen Bezugsgröße (2014: 395 Euro) - übersteigt. Wird eine geringfügige Beschäftigung ausgeübt, beträgt die Einkommensgrenze 450 Euro monatlich.

2. Wie lange darf ich dann nicht arbeiten bevor ich wieder mehr als die Beitragsbemessungsgrenze verdienen darf ?

Wenn Sie arbeiten und über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen, sind Sie sofort versicherungsfrei.

Es kommt für Sie dann nur die freiwillige Versicherung nach § 9 SGB Vin Betracht, deren Voraussetzungen Sie erfüllen müssen.

Allerdings erfüllen Sie die Vorversicherungszeiten nach § 9 Abs. 1 Nr.1 nicht, da Sie in den letzten 5 Jahren weder 24 Monate pflichtversichert waren oder direkt vor Ausscheiden 12 Monate pflichtversichert waren.

Es besteht die Möglichkeit über die Familienversicherung in die GKV zurück zu kommen. Hierzu bedarf es aber auch einer Vorversicherungszeit, um missbräuchliche Gestaltungen zu vermeiden (Baier in Krauskopf, Soziale Krankenversicherung, Pflegeversicherung, § 9 Rn. 11).

Die Vorversicherungszeit beläuft sich auf 12 Monate, was sich § 9 Abs. 1 Nr. 1 SGB V entnehmen lässt.

Sie sollten daher eher den Weg über ein sozialversicherungspflichtige Anstellung unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze suchen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 12.10.2014 | 23:00

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?