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Rückgruppierung bei Versetzung (öffentlicher Dienst)

| 05.03.2013 12:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung:

Arbeitsrecht
Es geht um die Frage, ob im öffentlichen Dienst eine Rückgruppierung möglich ist, wenn der Arbeitnehmer im Rahmen einer selbst beantragten Versetzung einen neuen Arbeitsplatz zugewiesen bekommt.

Guten Tag,
seit 1995 bin ich in einem Krankenhaus als medizinische Fachangestellte beschäftigt, damaliges Entgeld BAT VIII. Bisher war ich in den Abteilungen Funktionsdiagnostik zu 50% (17.07.95 bis 30.06.2001) und später im medizinischen Schreibzimmer zu 100% (01.07.2001 bis 17.07.2005) tätig. Ab dem 18.07.2005 war ich mit je 50% im med. Schreibzimmer und in der Funktionsdiagnostik tätig. An meinem Gehalt hat sich bis dahin nichts verändert, trotz völlig verschiedener Aufgabenbereiche. Am 01.06.2008 erhielt ich eine Höhergruppierung in Entgeldgruppe 6 Stufe 5. Seit dem 01.06.2010 bin ich im Herzkatheterlabor. Ich arbeite in Vollzeit. Am 01.04.2011 Höhergruppierung E 8a Stufe 4. Aus gesundheitlichen Gründen ( Bandscheiben-OP, Schulter-OP; Grad der Behinderung 30%) stellte ich im August letzten Jahres einen Antrag auf Versetzung, welcher zum 01.06. diesen Jahres nun umgesetzt werden soll. Man bot mir eine 75% Stelle als Stationsassistentin/-sekretärin an, was mich sehr gefreut hat (auch wenn es nur Teilzeit ist und ich dadurch ganz schön finanzielle Einbußen habe). Nun will man mich aber von E 8a Stufe 4 auf G6 Stufe 6 herabgruppieren mit der Begründung, ich hätte dann ja nur noch administrative Aufgaben. Bisher war es jedoch egal als was ich gearbeitet habe. Am Geld hatte sich durch eine Umsetzung nie etwas geändert. Die Gehaltserhöhungen resultieren, meiner Meinung, doch aus meiner langjährigen Zugehörigkeit. Zumal sie nie in direktem Zusammenhang mit einer Umsetzung standen. Eine Kollegin aus dem Herzkatheterlabor hat sich vor zwei Jahren auch als Stationssektretärin umsetzen lassen, ist jedoch nicht zurück gruppiert worden. Ist das alles rechtens? Natürlich verdient die Kollegin nicht ganz so viel wie ich. Sie ist seit 3 Jahren im Haus beschäftigt und über 10 Jahre jünger. Auch ist sie nicht im öffentlichen Dienst angestellt sondern in der GmbH unseres Hauses. Muss ich mich auf eine Rückgruppierung einlassen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Aufgrund der Versetzung in einen neuen Tätigkeitsbereich erfolgt auch eine neue Eingruppierung.

Grundsätzlich kann eine Rückgruppierung nicht einseitig durch den Arbeitgeber erfolgen.

Dies kann er nur durch die Zustimmung des Arbeitnehmers oder eine Änderungskündigung umsetzen.

In Ihrem Fall liegt die Besonderheit vor, dass Sie nicht falsch eingruppiert sind, sondern selbst um eine Versetzung gebeten haben.

Der Arbeitgeber hat dem Versetzungsantrag stattgegeben und Ihnen eine neue Stelle angeboten.

Da es sich um einen anderen Tätigkeitsbereich handelt, mit welchem offenbar auch eine andere Eingruppierung einhergeht, ist die Rückgruppierung nicht zu beanstanden.

Der Arbeitgeber kann Sie problemlos niedriger einstufen.

Es besteht aber die Möglichkeit, dass der Arbeitgeber - freiwillig unter Berücksichtigung Ihrer langen Zugehörigkeit - keine Rückgruppierung vornimmt oder zumindest die sich daraus ergebende Differenz durch die Zahlung einer sogenannten Besitzstandszulage ausgleicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike J. Schwerin, Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 05.03.2013 | 13:55

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Frau Schwerin hat sehr schnell, sehr verständlich und ich denke auch korrekt geantwortet. Vielen Dank

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