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Rückgabe vom Privatkauf eines Autos

19.10.2016 23:25 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Habe Mitte Juli ein Auto von Privat gekauft. Bei der Besichtigung mit kurzer Probefahrt, hatte ich unter anderem wegen dem Ölverbrauch gefragt! Die Antwort war, dass der Verbrauch bei ca.0,5Liter/1000km (was laut Serviceheft normal wäre) liegt!
Man hat sich auf einen Preis geeinigt und den Kaufvertrag (ADAC Kaufvertrag) ausgefüllt und Unterschrieben! Das Auto hat dann 3-4 Wochen bei mir in der Garage gestanden da ich noch mein vorheriges Auto gefahren bin.
Als ich dann das Auto angemeldet habe, habe ich nach einigen Km den Ölstand geprüft und musste Öl nachkippen... und dies öfter und in mehreren Abständen!
Hab jetzt das Auto für eine Ölverbrauchsmessung in der Werkstatt abgegeben und das Ergebnis war schockierend: Ca2,0 Liter auf 1000KM!

Wie sieht es rechtlich für mich aus?
- Kann ich das Auto zurückgeben?
- Kann auf eine Reperaturübernahme bestehen?
- Wie könnte/sollte ich weiter vorgehen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Die Rückgabe können Sie aus Gewährleistungsrecht erst verlangen, wenn die Gegenseite zweimal vergeblich eine Reparatur versucht hat. Bis dahin können Sie "nur" Reparaturen verlangen.

Alternativ können Sie aber den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten. Das würde zu einer Rückgabe des Wagen gegen Rückerstattung des Kaufpreises führen. Dazu müßten Sie aber die Zusicherung des üblichen Ölverbrauches und die Kenntnis des hohen Ölverbrauchs seitens des Verkäufers nachweisen.

In beiden Fällen müssen Sie aber beweisen, dass der Ölverbrauch bereits bei Abschluß des Kaufvertrages so hoch war.

Ich empfehle daher, dass Sie prüfen, ob Sie dies entsprechend beweisen können. Wenn ja, sollten Sie sich überlegen, ob Sie Reparaturen oder gleich eine Rückgabe wollen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


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