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Rückgabe eines gebrauchten Fahrzeugs


| 24.10.2005 19:41 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Hallo!

Wir haben am 14.03.2005 ein gebrauchtes Fahrzeug bei einem Autohaus gekauft.
Seitdem mußten wir das Fahrzeug 4 mal zurück in die Werkstatt bringen, um irgentwelche Mängel beheben zu lassen.
Das heißt die ersten 6 Wochen war das Fahrzeug mehr in der Werkstatt, wie bei uns.
Nun waren wir heute erneut bei dem Autohaus, da schon wieder ein Mängel am Fahrzeug war.
Nachdem wir nur Ärger mit dem Fahrzeug hatten, wollten wir das Fahrzeug nun doch zurück geben.
Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen

VW Passat TDI V6 Highline
Erstzulassung: 14.01.1999
150 PS
Km-Stand 220 000 km
Kaufpreis: 8700 Euro

Seit dem Kauf sind wir 9000 km gefahren
und das Fahrzeug ist in einem unveränderten Zustand.

Nun will er uns nur

6500 Euro für das Fahrzeug zurück bezahlen.

Wir haben aber in diesem Zeitraum noch einige Investitionen für das Fahrzeug aufgebracht z.B. Zahnriemen erneuern lassen, Wasserpumpe erneuern lassen, Anhängekupplung montieren lassen,

alles in allem um die 950 Euro.

Kann uns der Händler 2200 Euro vom Kaufpreis abziehen, oder ist das zu viel?
Wieviel darf der Händler überhaupt abziehen?
Wir haben laut Vertrag 1 Jahr Gewährleistung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Das Sie ein Recht auf Wandlung des Kaufvertrages haben, leigt wohl auf der Hand und wird vom Händler auch nicht mehr bestritten.

Nach derzeitiger Rechtsprechung ist jedoch durch den Käufer eine Nutzungsentschädigung zu zahlen. Dies, da das Fahrzeug durch die Nutzung einen Wertverlust erlitten hat.

Die Nutzungsentschädigung beträgt:

0,4% vom Listenpreis je 1000 KM gemäß OlG Karlsruhe 14 U 154/01 vom 07.03.2003 für Diesel-PKW

0,5% vom Listenpreis je 1000 KM gemäß gängiger Rechtssprechung für Benzin-PKW

In Ihrem Fall wäre daher eine Nutzungsentschädigung von ca. 4,5 % vom Listenpreis zu zahlen.

Den aktuellen Listenpreis, kann ich Ihnen jedoch leider nicht mitteilen. Diesen können Sie jedoch unter www.schwacke.de oder ähnlichen Webseiten in Erfahrung bringen.

Legt man jedoch Ihren Kaufpreis als Listenpreis zu Grunde, ergäbe sich eine Nutzungsentschädigung von 391,50 €(8700 € x 4,5 %).

Der vom Händler angesetzte Nutzungsausfall dürfte daher in jedem Fall wesentlich zu hoch sein.


Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.net-scheidung.de
www.online-einspruch.de

Nachfrage vom Fragesteller 24.10.2005 | 20:59

Muß der Autohändler das Fahrzeug zurücknehmen?
Da er es als Entgegenkommen seinerseits deklariert hat.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.10.2005 | 21:07

Ihre Schilderung nach haben Sie Anspruch auf Wandlung (Rückabwicklung des Kaufvertrages). Machen Sie diesen Anspruch zur Sicherheit nochmals schriftlich geltend.

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