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Rückforderung von geliehenem Geld


24.05.2011 19:20 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgendes Problem:

Ich habe meinen Eltern, über einen Zeitraum von 15 Jahren bis jetzt, etwa 43000 Euro geliehen und möchte diese jetzt endlich zurückfordern.

Leider stellt sich mein Vater diesbezüglich quer und vertröstet ständig.

Von meiner Mutter habe ich eine, von ihr verfasste, Erklärung, dass sie und mein Vater mir diese genannten 43000 Euro schulden würden.

Wie muss ich jetzt weiter vorgehen, um mein Geld wieder zu erhalten ?

Vielen Dank !

MfG

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Sehr geehrter Ratsuchender,


die Geltendmachung der Rückzahlung ist immer dann möglich, wenn das Darlehen noch nicht vollständig getilgt, eine wirksame Kündigung erklärt und die Rückzahlung nach Ablauf der Kündigungsfrist immer noch fällig ist.


Dass das Darlehen noch nicht zurückgezahlt worden ist, ist Ihrer Sachverhaltsdarstellung zu entnehmen.


Daher muss nun - falls noch nicht geschehen - das Darlehen gekündigt und die Rückzahlung gefordert werden. Nachdem offenbar Gespräche nicht gefruchtet haben, sollten Sie dieses per Einschreiben mit Rückschein in Schriftform machen, um später diese Kündigung nachweisen zu können.

Zu beachten ist dabei, dass - sofern nichts Abweichendes vereinbart worden ist - die Kündigungsfrist nach § 488 BGB drei Monate beträgt. Erst mit Ablauf dieser Drei-Monats-Frist wäre der offenstehende Betrag dann fällig und könnte dann auch eingeklagt werden. Denn wenn Ihr Vater diese Frist auch noch unbeachtet lässt, bleibt letztlich nur noch die gerichtliche Geltendmachung.


Sofern nichts Besonderes vereinbart worden ist, haften Ihre Eltern als Gesamtschuldner - allerdings können Sie sich nun aussuchen, wen Sie letztlich verklagen wollen; insoweit haben Sie die freie Wahl, können also beide Elternteile oder auch nur einen Elternteil verklagen (wobei dann aber der andere Elternteil als Zeuge in Betracht kommen könnte).


Kündigen Sie also zunächst unter Berücksichtigung der Drei-Monats-Frist. Nach Ablauf werden Sie dann einen Rechtsanwalt beauftragen müssen, da bei diesem Streitwert das Landgericht zuständig wäre. Gerne können Sie dabei auf unsere Kanzlei zurückkommen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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