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Rückforderung von Darlehen ohne Belege

| 04.10.2010 22:46 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


23:56

Im Laufe unserer Beziehung habe ich meinem Freund sehr viel Geld geliehen, das er mir allerdings fast immer nur unter falscher Angabe der Aufwendung, d.h. mit vielen Lügen erbittet hat.
Nun sind wir nicht mehr zusammen, aber seine Schulden sind geblieben. Er musste vor ungef. eineinhalb Jahren die eidesstattliche Versicherung abgeben, da er andere Schulden nicht mehr zurückbezahlen konnte. Zurzeit ist er arbeitslos.
Er hat in der Zwischenzeit geheiratet, allerdings ist seine Frau keine Deutsche und lebt auch nicht in Deutschland.

Gibt es noch Möglichkeiten für mich, irgendwann in der Zukunft mein Geld zurückzubekommen und was muss ich dafür tun?

Ich hatte schon darüber nachgedacht, mit ihm zu einem Notar zu gehen und einen Darlehensvertrag aufstellen zu lassen. Welche Kosten kommen hierfür auf mich zu? (Es handelt sich um einen Gegenstandswert von ungef.20.000Euro).

Vielen Dank im Voraus.

04.10.2010 | 23:06

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

die einfachste und sicherste Möglichkeit zunächst einmal zu einem vollstreckbaren Titel zu kommen ist natürlich der Weg beim Notar, der einen Darlehensvertrag aufsetzt, der dann auch sofort vollstreckbar wäre, ohne dass eine Gerichtsverhandlung nötig würde.

Sie schreiben, dass es um Aufwendungen ging? Also war es kein einmaliges Darlehen, sondern gestaltete es sich vielmehr damit, dass er von mal zu mal um Geld bittete? und sie es ihm gaben?
Hierfür müssten Sie dann sämtliche Belege vorlegen.

Wurden eventuell Rückzahlungsfristen vereinbart? Sie müssen bedenken, dass eine Darlehensrückzahlung ca. drei Jahre nach Fälligkeit verjährt, wenn sie nicht vorher gerichtlich oder notariell festgesetzt worden ist.

Da der Schuldner nur die eidesstattliche Versicherung abgegeben hat, nicht aber in Privatinsolvenz gegangen ist, besteht also noch Hoffnung, das Darlehen einmal wieder zu erlangen.

Mit einem gerichtlichen Titel oder einer notariellen Urkunde hätten Sie dann 30 Jahre lang Zeit, die Zahlungen zu verlangen und könnten ggf. auch vollstrecken.

Die Kosten für einen Darlehensvertrag bei dieser Summe betragen ca. € 100,00 (Anlage zu § 32 KostO: Volle Gebühr ).

Die beste Vorgehensweise wäre, dass ein solcher Darlehensvertrag aufgesetzt werden würde. Dann hätten Sie eine gewisse rechtliche Sicherheit.

Wenn er sich weigern sollte, müsste ein gerichtliches Verfahren angestrengt werden, wenn nötig im Ausland, um zu einem Titel zu gelangen.

Wenn Sie dafür Hilfe benötigen sollten, steht Ihnen auch meine Kanzlei zur Verfügung, die auch mit Partnern für die internationale Rechtsdurchsetzung zusammenarbeitet.


Rückfrage vom Fragesteller 04.10.2010 | 23:33

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Sie erwähnen Darlehensfristen und Belege für die geleisteten Zahlungen.
Ein Darlehensvertrag o.ä. existiert nicht.
Und ja, es handelt sich um Summen, die hier und da geliehen wurden, oder aber um Überweisungen, die ich getätigt habe.
Ich besitze Belege nur für einige der geliehenen Geldsummen, einige sind allerdings schon älter als drei Jahre.
Es bedeutet, dass ich mit den vorhandenen Belegen, einen Darlehensvertrag beim Notar aufsetzen lassen könnte. Der Schuldner muss diesen Vertrag aber nicht unterschreiben?
Wenn „der Schuldner" selbst beim Notar die gesamte/eine bestimmte Summe als Geldschuld anerkennt, brauche ich keine Belege mehr, oder?

Was bedeutet denn: „ein gerichtliches Verfahren müsste angestrengt werden"?

Noch einmal, vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.10.2010 | 23:56

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn der Schulder die Summe anerkennt brauchen Sie weder Belege noch müssen Sie sich um Verjährungen Gedanken machen. Dieser notarielle Vertrag wäre allerdings rein freiwillig, sonst müssten Sie ihn erst auf die Summe verklagen mit Hilfe von Belegen. Hier käme dann auch unter Umständen wieder die Verjährung ins Spiel.

Bei weiteren Fragen sprechen Sie mich bitte direkt an, da dieses Forum nur eine einmalige Nachfrage zulässt, ich Ihnen aber auch weiterhin Auskunft geben möchte.

Letztlich würde ich mich noch für eine ggf. positive Bewertung bedanken.

Mit freundlichen Grüßen und eine gute Nacht

Felix Hoffmeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.10.2010 | 15:12

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