Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rückforderung von Aufwandpauschalen bei Nichterfüllung des Vertrages


15.12.2008 15:38 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz



Sehr geehrte Damen und Herren,

in einem Streifall geht es um die Rückforderung einer Aufwandpauschale (insgesamt 3.000 €), die von meinem damaligen Vertragspartner an mich gezahlt wurde. Geschäftsgrundlage war eine Beratervertrag zwischen uns. Geschäftsabschlüsse kamen nicht zustande. Mein Geschäftspartner wirft mir nun vor, ihn vorsätzlich falsch beraten zu haben, behält sich Schadensersatzansprüche vor und fordert nun in einem ersten Schritt über eine Anwaltskanzlei die - von ihm an mich gezahlte - Aufwandspauschale unter Fristsetzung und Androhung weiterer rechtlicher Schritte zurück. Ich sehe den Sachverhalt natürlich anders und denke, dass ich nach bestem Gewissen und sorgfältig beraten habe. Im Übrigen kann ich natürlich Aufwand und Aktivitäten belegen. Unabhängig davon aber meine konkrete Frage:

a) Bin ich verpflichtet innerhalb der gesetzten Frist auf seine (abstrusen) Vorwürfe zu antworten? Können mir rechtliche Nachteile entstehen wenn ich die Schreiben der Anwaltskanzlei ignoriere?
b) Falls ich reagiere: Sollte ich den Vorwürfen einfach nur widersprechen oder direkt Punkt für Punkt widerlegen?
c) Macht es Sinn bereits jetzt einen Anwalt einzuschalten oder soll ich warten ob tatsächlich rechtliche Schritte eingeleitet werden?


MfG

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen möchte ich anhand der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

1. Sie sind nicht dazu verpflichtet, auf das Schreiben der Gegenseite zu reagieren. Sollten Sie nicht reagieren, bestünde der einzige unmittelbare Nachteil darin, dass Sie ggf. mit einer Klage zu rechnen haben. Diese kann aber grds. auch dann erhoben werden, wenn Sie sich zu dem Schreiben der Gegenseite fristgerecht äußern und den Zahlungsanspruch abstreiten.

2. In der Regel empfiehlt es sich, der gegnerischen Forderung so konkret wie möglich entgegenzutreten, um ggf. ein anschließendes Klageverfahen vermeiden zu können. Wenn die Gegenseite aufgrund Ihrer Ausführungen zu dem Schluss gelangt, dass aller Wahrscheinlichkeit nach der Anspruch gerichtlich nicht durchzusetzen sein wird, wird sie evtl. von einer Klage absehen.

3. Die Einschaltung eines Anwalts zum jetzigen Zeitpunkt wird Ihre Ausgangslage zunächst grds.stärken. Ein Anwalt wird der Gegenseite mit entsprechendend fundierten rechtlichen Argumenten entgegentreten und so dazu beitragen können, dass es ggf. nicht zu einem gerichtlichen Verfahren kommt. Zwingend notwendig ist die - mit außergerichtlichen Kosten verbundene - Einschaltung eines Anwalts zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER