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Rückforderung eines Teils der Maklercourtage


| 19.12.2006 14:13 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Im Juni 2003 habe ich ein RMH mithilfe eines Maklers gekauft. Das Haus war noch im Rohbau und als Datum der Fertigstellung wurde mir Dez. 2003 in Aussicht gestellt.
Im April 2004 wurde ich dann über die Insolvenz des Bauträgers unterrichtet. Durch Abschluss eines Vertrages mit einer anderen
Baufirma gelang es mir (nach erheblichen Mehrkosten, die eine 2. Hypothek in Höhe von 25.000€ erforderten), im Oktober 2004 in das Haus einzuziehen. Im Dezember 2005 erhielt ich vom Finanzamt einen revidierten Grunderwerbssteuerbescheid, in dem der Kaufpreis auf den Preis des Rohbaues reduziert wurde. Damals habe ich die Maklerprovision in Höhe von 3% des Gesamt-Kaufpreises bezahlt. Durch die nachträgliche Kaufpreisänderung ergäbe sich eine erhebliche Rückforderung an Maklercourtage! Diese habe ich per Einschreiben eingefordert, natürlich hat mir der Makler widersprochen. Jetzt meine Frage: Darf ich diese vom Makler verlangen?
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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Grundsätzlich wäre hier auf jeden Fall der Maklervertrag zu prüfen. Hieraus mag sich eine abweichende Beurteilung ergeben.

Nach Ihrer Schilderung sehe ich momentan keinen Rückforderungsanspruch.

Der Mäklerllohn wird mit Wirksamwerden des Kaufvertrages fällig. Er entsteht in der vereinbarten Höhe. Regelmäßig berechnet er sich nach dem Kaufpreis (OLG Ffm NJW-RR 1999, 1279).

Nach Ihrer Schilderung ist der Kaufvertrag zu dem festgelegten Preis zu Stande gekommen – und damit der Mäklerlohn begründet.

Das im Nachhinein ein anderer Wert vom Finanzamt zu Grunde gelegt wird, ist für den entstandenen Anspruch wohl ohne Bedeutung.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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