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Rückforderung einer Überweisung

08.10.2008 12:03 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

im August 2007 hat mein ältester Bruder mich gebeten, einen Kredit von 20.000 Euro, den ich ihm zurückzahlen wollte, direkt an meinen jüngeren Bruder zu überweisen.
Das habe ich auch getan, und die Summe ohne Betreff überwiesen.

Nun ist es so, daß wir Geschwister die Vermögensaufteilung unserer Eltern an uns berechnet haben. Dabei kam heraus, daß mein jüngerer Bruder im Vergleich zu mir 33.000 Euro zu viel bekommen hat. Da er sich weigert, mir diese zu geben und es keine rechtliche Möglichkeit gibt, ihn dazu zu zwingen, habe ich daran gedacht, die Überweisung vom letzten Jahr zu nutzen, um wenigstens an einen Teil des Geldes zu gelangen.

Wie stehen meine Erfolgsaussichten ?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Fragestellerin,

Aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Wenn Ihnen und Ihren Geschwistern ein Anspruch auf das aufgeteilte Vermögen zusteht, so gibt es grundsätzlich auch rechtliche Möglichkeiten, im Falle einer falschen Aufteilung, Ihren Anspruch gegen Ihren jüngeren Bruder durchzusetzen. Diesen Anspruch müssten Sie aber beweisen können. Hierzu dienen nicht nur Schriftstücke, sondern zum Beispiel auch die Aussage Ihres älteren Bruders.

Die Rückforderung der überwiesenen 20.000 € wird Ihnen wohl nicht gelingen. Zum einen ist es nicht möglich, eine Überweisung ohne ausreichenden Grund (z.B. eine Fehlbuchung) rückgängig zu machen, wenn die Summe dem Konto Ihres jüngeren Bruders bereits gutgeschrieben wurde. Zum anderen könnten Sie sich dadurch gegenüber Ihrem älteren Bruder schadensersatzpflichtig machen. Dieser hat höchstwahrscheinlich die Forderung gegen Sie an den jüngeren Bruder abgetreten, um seinerseits eine Forderung des jüngeren Bruder zu begleichen.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

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