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Rückforderung Unterhaltsvorschuss

23. Juni 2017 14:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Werte Damen und Herren,
hier kurz mein Fall. Ich habe ein Kind mit einer Frau. Wir einigen uns nach der Trennung auf Unterhalt von 100€ monatl. da sie noch 1 Jahr 2 Einkommen hat. Beide sind einverstanden ( mündl. Vertrag?). Ich habe mich bis zu Schluss immer fristgerecht an meine Zahlungsverpflichtung gehalten und habe selbstständig den Unterhalt nach Ablauf des Jahres auf 100% erhöht und weiterhin brav meinen Unterhalt gezahlt. Ich hab mich auch nie geweigert Unterhalt zu zahlen ist ja mein Kind und da stellt sich gar nicht die Frage. Streit kommt nach einigen Monaten. Sie geht zum Jugendamt beantragt Unterhaltsvorschuss weil ich zu wenig zahle und gar nicht zahle. Das Jugendamt behauptet sobald eine Mutter zu ihnen kommt sind alle geschlossenen Vereinbarungen hinfällig. Jugendamt übergibt nach 3 Jahren Streiterei mit mir den Fall einem Amtsgericht. Das Gericht fordert mich auf dazu Stellung zu nehmen. Die tue ich Frist und Normgerecht inkl Kontoauszüge bei Gericht. ich muss noch erwähnen das in den Schreiben vom Jugendamt immer unterschiedliche Forderungen enthalten sind. Zum Beispiel im 1 Schreiben die Monate Januar und März im 2 Schreiben Februar im 3 Schreiben April. Also es würde auch ein nicht Anwalt erkennen das hier etwas nicht stimmt. Gericht erkennt das nicht an weil ich mir keinen Anwalt genommen hab und erteilt einen Beschluss wegen eines Versäumnisses und ich muss bezahlen trotz Nachweis das ich gezahlt habe. Für mich Fehlurteil. Ich kann widersprechen aber nur ein Anwalt kann dies tun. Ich mein wenn ich diesen Fall wirklich verlieren sollte geht es um 332€ (wenn meine Absprache mit der Mutter ungültig sein sollte geht es sogar nur um max 99€) und dafür zwingt mich das Gericht einen Anwalt zu beauftragen der mich mindestens das 3 fache kostet??? Wo ist hier bitte die Gerechtigkeit. Ich hab doch das Recht in unserem Land mich selbst zu verteidigen oder? Zumal es sich in meinen Augen um eine Bagatelle handelt und es sozusagen eine niedrige Instanz ist...
Ich bedanke mich und hoffe Sie können mir helfen.

Mit freundlichem Gruß
Dennis

23. Juni 2017 | 16:18

Antwort

von


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Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Nur vor dem Amtsgericht können Sie meist sich selbst „verteidigen", im Verfahren vor dem Familien-, Land- bzw. Oberlandesgericht schreiben § 114 Abs. 1 FamFG und § 78 Abs. 1 ZPO zwingend die Vertretung durch einen Rechtsanwalt vor. So muss eine Berufung gegen ein amtsgerichtliches Urteil also zwingend von einem Rechtsanwalt eingelegt werden. Allerdings stellt sich angesichts des von Ihnen genannten geringen Werts die Frage, ob die Berufung überhaupt zulässig ist, weil wegen § 511 Abs. 2 Nr. 1 ZPO zweifelhaft erscheint, ob überhaupt die Berufungssumme erreicht ist.

Die Erfolgsaussichten können im Rahmen dieser Plattform nicht abschließend beurteilt werden, weshalb ich Ihnen rate, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung und ggf. Ihrer Vertretung zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


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