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Rückforderung Kredithälfte vom Lebenspartner trotz HartzIV


11.04.2007 16:27 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Ich hatte vor Jahren mit meinem Partner einen Kredit unterzeichnet, den er zurück gezahlt hatte. Nun nach kompletter Rückzahlung verlangt er die Hälfte von mir zurück. Anmerkend- wir waren beide Kreditnehmer, keiner nur ein Bürge und nicht verheiratet. Nun habe ich vier Fragen dazu:
1. Kann er die Hälfte von mir zurück verlangen?
2. Ich beziehe HartzIV, muß ich da zahlen bzw. kann mir was von HartzIV gepfändet werden, da er vor Gericht ziehen will?
3. Im Falle er geht vor Gericht, kommen mir als HartzIV Empfänger noch weitere Kosten von Ihm auf mich zu?
4. Im Brief seines Anwaltes wird eine außergerichtliche Zahlung von monatlich 1000 € verlangt, was natürlich nicht geht. Wie soll ich bei meinem Einkommen reagieren- eine ganz minimale Rate anbieten, auch wenn nur zb. 10 € oder gar nicht reagieren, da zahlungsunfähig bei HartzIV und die Gerichtsverhandlung abwarten?
Vielen Dank für Ihre Antwort.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

1.) Wenn es kein andere (nachweisliche) Vereinbarung zwischen Ihnen gab, so kann der andere Kreditnehmer nach § 426 Abs. 2 BGB im Innenverhältnis Ausgleich bis zur Hälfte des zurückgezahlten Betrages fordern.

2.) Auch als Hartz IV Empfänger sind Sie verpflichtet die Forderung auszugleichen. Eine Pfändung wird allerdings auf Grund des geringen Einkommens nicht erfolgreich sein, es sei den Sie haben Ersparnisse o.ä. und kann erst bei Vorliegen eines Titels (z.B. gerichtliches Urteil, Vollstreckungsbescheid o.ä.) erfolgen.

3.) Auf Grund des Sachverhaltes gehe ich davon aus, dass Sie in einem gerichtlichen Verfahren unterliegen würden und somit müssten Sie in diesem Fall die Anwaltskosten der Gegenseite tragen und je länger sich das Verfahren hinzieht desto mehr Zinsbelastung fällt an. Sie könnten für Ihre eigenen Anwaltskosten und für die Gerichtskosten Prozesskostenhilfe beantragen, ob Sie Ihnen auf Grund des Sachverhaltes gewährt werden würde, ist jedoch fraglich.

4.) Ich empfehle Ihnen sich mit dem Anwalt in Verbindung zusetzen und Ihre finanzielle Situation darzulegen und die Ihnen mögliche Ratenzahlung anzubieten. Durch ein Gerichtsverfahren entstehen weitere nicht unerhebliche Kosten und die Zwangsvollstreckung aus einem gerichtlichen Titel kann 30 Jahre erfolgen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.


Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich gern für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de

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