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Rückforderung Kaution nach fast zwei Jahren

02.02.2016 21:49 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


23:56
Rückforderung von Kaution noch möglich?

Mietverhältnis über kleines Zimmer mit Bad und Kochecke beginnend 15.08.2013 wurde gekündigt zum 28.02.2014. Vermieterin behauptete beim Auszzug, es seien Mehrkosten durch falsches Heizen, Lüften, versehentlichem Brennenlassen von Lampe in Flur (separate Zähler sind keine vorhanden) und angeblich unterlassene Reinigung der Treppe (erst beim Auszug mitgeteilt!) verursacht worden. Vermieter würde eine Nebenkostenabrechnung schicken. Diese habe ich nie erhalten.

Nach meiner Meinung liegt eine Pauschalmiete vor – Es sind keine Nebenkosten (wohl aber Betriebskosten) ausgewiesen, Strom ausdrücklich inklusive – deshalb kein Anspruch auf eine Nachforderung.

Habe im Januar 2016 eine Mahnung zur Rücküberweisung der Kaution geschickt, es kam keine Antwort. Auf Anruf die Information, angeblich sei die Mahnung nie angekommen, man habe angeblich eine Nebenkostenabrechnung geschickt (habe vom Vermieter überhaupt niemals Post bekommen, obwohl meine Adresse dieselbe geblieben ist.) Die Nachforderung hätte genau der Höhe der Kaution entsprochen, deshalb hätte ich keinen Anspruch darauf, meine Kaution zurückzuerhalten.

Ist es jetzt noch möglich, die Kaution einzufordern?
02.02.2016 | 22:06

Antwort

von


(2207)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

die Rückzahlung der Kaution ist im Jahre 2014 fall G geworden, sodass nach der allgemeinen Verjährungsfrist der Anspruch erst am 31.12.2017 verfällt.
Der Anspruch besteht auch in voller Höhe, da ein Nachzahlungsanspruch aus der Nebenkostenabrechnung zum 31.12.2015 verjährte und die Beweislast des Zuganges einer Aufrechnung beim Vermieter liegt.

Aufgrund der Ablehnung können Sie daher direkt Klage einreichen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 07.02.2016 | 21:19

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

vielen Dank. Gerne würde ich Ihre Dienste für den Fall in Anspruch nehmen, jedoch habe ich noch eine Frage zur Klärung: Für das Telefongespräch kann ich leider keinen Nachweis erbringen (wird im Einzelverbindungsnachweis nicht angezeigt da kostenlos), auch erfolgte die Versendung der Mahnung als normaler Brief (Zeugin habe ich, aber nahe Verwandtschaft.) In der Mahnung war außerdem versehentlich ein zu hoher Betrag für die Kaution angegeben (2MM statt 1MM), was im Gespräch geklärt wurde, aber wie gesagt kann ich nicht nachweisen, dass es stattegefunden hat. Sollte ich nochmals eine Mahnung per Einschreiben verschicken, um auf der sicheren Seite zu sein?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2016 | 23:56

Sehr geehrter Fragesteller,

das Beste wäre die Versendung per Einwurfeinschreiben mit Frist zur Rückzahlung von 10 Tagen und der richtigen Summe. Nach Ablauf der Frist sind Sie auf der sicheren Seite und können die Folgekosten wegen Verzuges geltend machen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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