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Rückforderung Anzahlung vor Kaufvertragsabschluß Haus

14.06.2015 23:50 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, folgendes Problem: Habe mich vor ein paar Wochen auf einen Vorverkaufsvertrag für ein Haus eingelassen und auch eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Kaufpreises geleistet. Im Vertragsentwurf versichern die Verkäufer, dass Sie von keinen zukünftigen Erschließungsmaßnahmen etwas wissen. Habe mich beim zuständigen Amt erkundigt, und erfahren dass in absehbarer Zeit Straßenerneuerung ansteht was mit hohen Kosten für die Anlieger verbunden ist. Als ich das im Beisein eines Freundes von mir ansprach wußte die Verkäuferin auf einmal davon. Sie haben es also bewußt verschwiegen. Wenn ich jetzt den Kaufvertrag nicht mehr unterschreibe und also vom Kauf zurücktrete, können die Verkäufer von meiner Anzahlung Geld einbehalten und wenn ja, in welcher Höhe?

15.06.2015 | 00:22

Antwort

von


(81)
Beethovenstraße 2
60325 Frankfurt
Tel: 069-348742380
Web: https://kanzlei-franz.com
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich wie folgt beantworten:


Da von der Verkäuferin vorsätzlich falsche Angaben gemacht wurden, haben Sie ein Recht zur Anfechtung des Vorvertrages wegen einer arglistigen Täuschung. Für die Täuschung sind Sie als Käuferin im Streitfall zwar beweispflichtig. Da Sie aber einen Zeugen haben, sollte dies kein Problem sein.

Durch die Anfechtung des Vertrages können Sie das gezahlte Geld vollständig zurückverlangen. Die Verkäuferin hat also kein Recht, eine gewisse Summe zu behalten.

Falls Sie das Haus also tatsächlich nicht kaufen möchten, so würde ich Ihnen zur Anfechtung des Vertrages raten. Gleichzeitig sollten Sie die Verkäuferin zur Rückzahlung des Geldes auffordern.


Ich hoffe sehr, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben. Bei Unklarheiten stehe ich für eine Rückfrage gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
Christian D. Franz, Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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