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Rückfall in die GKV durch Entgeltumwandlung

17.11.2009 15:13 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin derzeit mit meinem Kind in der PKV.
Nun habe ich eine Entgeltumwandlung (Penka)vor.
Wenn ich aufgrund dieser Umwandlung versicherungspflichtig wieder werden würde, welche Auswirkungen hätte das finanziell betrachtet zur Folge?

Das die Beiträge zur Direktversicherung direkt aus dem Bruttoeinkommen bezahlt werden, verstehe ich. Dadurch werden Abgaben gespart, jedoch vermindert sich das Einkommen und ich laufe Gefahr in die Versicherungspflicht der gesetzlichen Krankenkasse zu geraten . Verstehe ich auch.
Dies könnte aber teuer werden.

1. Frage: Inwiefern???
Welcher Mehrbeitrag ( in dreistelliger Höhe so lt. manch Bericht) könnte mir denn leicht entstehen??? Was ist damit gemeint??
2. Frage: Falls " Rückfall" in die GKV ..muss ich dann mehr als andere die schon immer in der GKV sind,bezahlen?
3. Frage: Was ist hierzu Ihre Empfehlung?



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Sehr geehrter User,
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich gerne wie folgt:

1. Frage: Inwiefern???
Welcher Mehrbeitrag könnte mir denn leicht entstehen? Was ist damit gemeint??

Der Beitrag in der GKV kann trotz Familienversicherung wesentlich höher liegen als die Prämie der PKV.

Infolge der Entgeltumwandlung kann sich wegen einer Minderung des beitragspflichtigen Entgelts in der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung eine entsprechende Minderung der Leistungsansprüche ergeben. Weiter kann grundsätzlich auch die Bemessungsgrundlage von Ansprüchen, die vom Nettoarbeitsentgelt des Arbeitnehmers abhängig sind (Krankengeldzuschuss etc), verringern.

2. Frage: Falls " Rückfall" in die GKV. Muss ich dann mehr als andere die schon immer in der GKV sind, bezahlen?

Nein.

3. Frage: Was ist hierzu Ihre Empfehlung?

Schicken Sie uns die Unterlagen zu und wir prüfen den Fall auf etwaige Mehrkosten.
Es gibt "Entgeltumwandlung- Rechentools" die den tatsächlichen Aufwand Ihrer Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds berechnen. Bitte nutzen Sie die Nachfrageoption.

Bitte haben sie Verständnis dafür, dass ohne die genaue Kenntnis der umfangreichen Unterlagen/ Verträge nur allgemeine Ratschläge erteilt werden können. Die Plattform 123 Recht kann eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Falls Sie eine genaue Überprüfung an Hand des Vertrages und der sonstigen Unterlagen durch mich wünschen, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.

Bitte beachten Sie, dass auf der Plattform 123 Recht das Portal „Frag-einen-anwalt.de“ keine Upload-Funktion anbietet. Nur bei dem Portal „Anwalt Direktanfrage“ können Sie Dateien und Dokumente anhängen.

Nachfrage vom Fragesteller 17.11.2009 | 17:28

Pkt1."Der Beitrag in der GKV kann trotz Familienversicherung wesentlich höher liegen als die Prämie der PKV..."

Verstehe ich das richtig, dass ich evtl. einen Mehrbeitrag zahlen müsste, um die evtl. Lücke von Leistungsminderungen wieder zu füllen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.11.2009 | 11:13

Sehr geehrter User,
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:



Ich kenne die Prämie ihrer PKV nicht. Ich kenne ihr Einkommen nicht. Ich kann daher nur allgemein ausführen:


Sollen Ergänzung zu der Leistungen der GKV erfolgen, ist immer eine kostenpflichtige Zusatzversicherung erforderlich.


Die private Krankenversicherung hat gegenüber den gesetzlichen Kassen völlig andere Kriterien bei der Bemessung der Beiträge. Anders als in der gesetzlichen Kasse spielt Ihr Einkommen keine Rolle. Allerdings müssen Kinder und nicht berufstätige Ehepartner extra versichert werden, denn in der privaten Krankenversicherung gibt es keine Familienversicherung.

In der GKV unterliegt bei Arbeitnehmern das Bruttoarbeitsentgelt mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,9 % der Beitragspflicht. Allerdings wird es nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 3.675,00 € im Monat (2009) erhoben. Ich gehe davon aus, dass sie nach der Entgeltumwandlung knapp darunter liegen. Zu berücksichtigen ist aber, dass der Beitrag von insgesamt 14,9 % nur zu jeweils 7,0 % vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch finanziert wird. Der Arbeitnehmer hat nach § 1 GKV-BSV einen zusätzlichen Beitrag in Höhe von 0,9 % des Bruttoarbeitsentgeltes zu tragen. Somit wird der Beitrag vom Arbeitnehmer mit 7,9 % und vom Arbeitgeber in Höhe von 7,0 % finanziert.

Für die Ergänzung der Leistungen der GKV gilt:

Wer mehr möchte hat die Möglichkeit private Zusatzversicherungen abzuschließen. Im ambulanten Bereich können über eine Zusatzversicherung Sehhilfen – also Brillen und Kontaktlinsen – sowie Leistungen durch Heilpraktiker, für Heil- und Hilfsmittel, Akupunktur und Rezeptzuzahlungen versichert werden.

Die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer, auf Wunsch die ausschließliche Behandlung durch den Chefarzt sowie die freie Krankenhauswahl sind mögliche Ergänzungen im stationären Bereich. Weitere typische private Versicherungen, mit denen man das Angebot der GKV aufstocken kann, sind Zahnzusatzversicherungen, die einen Teil der Kosten für Implantate, Zahnersatz und Inlays erstatten, je nach Tarif, für den man sich entschieden hat. Auf den Verdienstausfall bei einem längeren Krankenhausaufenthalt zielt die Krankentagegeldversicherung. Sie füllt die Lücke, die entsteht, wenn nach der Lohnfortzahlung nur noch 70 Prozent vom Bruttogehalt als Krankentagegeld gezahlt werden. Ebenfalls versicherbar ist das Krankenhaustagegeld. Gesetzlich Versicherte müssen bei einem Krankenhausaufenthalt zehn Euro täglich zahlen – und das bis zu 28 Tage. Welche dieser Leistungen sinnvoll sind und benötigt oder gewünscht werden, muss jeder für sich entscheiden.

Die Kosten für die Zusatzversicherung sind aber nicht ohne. Lassen sie sich beraten.


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