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Rückerstattung Kaufpreis für eine Ausbildung zum Fallschirmspringen nach Krankheit

| 26.06.2019 12:16 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag,
es geht um den Vertrag für eine Fallschirmspringerausbildung.
ich habe im Mai 2015 einen Erstsprungkurs absolviert und direkt im Anschluß einen AFF Lizenzkurs zur Erlangung der Lizenz bezahlt. Darüber habe ich eine Rechnung über 2725 Euro.
Leider sind danach ein paar Dinge geschehen, so dass ich gesundheitlich nicht mehr in der Lage war, die Lizenz zu beenden. Ich habe den Besitzer des Sprungplatzes angeschrieben und um Rückabwicklung gebeten. Er hat die Bitte mit Verweis auf die AGB abgewiesen. Er hat mir unter Berufung auf Kulanz die Umwandlung in Sprunggutscheine angeboten. Ich konnte mich darum aus gesundheitlichen gründen nicht kümmern. 2016 hat der Eigentümer des Sprungplatzes gewechselt. In den Jahren 2016 und 2017 ging es mir gesundheitlich sehr schlecht. Dennoch habe ich 2017 den neuen Besitzer des Sprungplatzes angeschrieben, meine Situation geschildert und um Erstattung bzw. Umwandlung in Sprung Gutscheine gebeten, damit ich diese privat weiterverkaufen kann, um zumindest einen Teil des Geld zurückzubekommen. Dieses habe ich in 2019 wieder getan. Die neuen Eigentümer sagten, dass ich meine Lizenz gerne zuende bringen könnte, sie mir jedoch weder Geld erstatten werden, noch Gutscheine in Höhe des verbliebenen Wertes ausstellen werden. Dazu sind sie rechtlich nicht verpflichtet.
Verglichen wurde mein Fall von Seiten des Betreibers mit einer Urlaubsbuchung, die ich auch nicht zurückerstattet bekomme, wenn ich sie nicht wahrnehme.
Ich sehe das anders, denn ich könnte die Leistung jederzeit zuende wahrnehmen, wenn ich es gesundheitlich könnte. Es vergeht ja nichts, wie bei einer Urlaubsbuchung.
Meine Fragen:
Verfällt mein bezahltes Geld für die Sprunglizenz tatsächlich?
Gibt es rechtlichen Mittel, um das bezahlte Geld zurückzufordern? Falls es diese gibt, um welche Gesetze und Paragrafen handelt es sich?

danke und freundliche Grüße
26.06.2019 | 12:53

Antwort

von


(448)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben in 2015 die Lizenz bezahlt, den Kurs aber nicht wahrgenommen. Mit dem Betreiber des Sprungplatzes, der damals schon auf die AGB und Kulanz verwiesen hat, haben Sie sich auf eine Umwandlung in Gutscheine geeinigt bzw. wurden diese Ihnen angeboten.

Ich gehe davon aus, dass etwas Schriftliches nicht festgehalten wurde, so dass der neue Betreiber des Sprungplatzes hierüber auch keine Aufzeichnungen erhalten hat bgei Geschäftsübernahme.

Insofern gibt es vermutlich nur Unterlagen über die begonnene Lizenz. Ich gehe angesichts des großen Zeitablaufes und Verjährung etwaiger Ansprüche davon aus, dass bereits der Hinweis auf die Möglichkeit der Beendigung der Lizenz eine erhebliche Kulanz des neuen Betreibers darstellt.

Andere Ansprüche können Sie nicht geltend machen.
Ich würde Ihnen raten, den Betreiber kulanzweise darum zu bitten, dass Sie den noch ausstehenden Teil der Lizenz an einen anderen Springer verkaufen bzw. übertragen können.

Einen Anspruch hierauf sehe ich allerdings nicht.
Gerne können Sie mir hier nochmals die entsprechenden AGB zur Prüfung übersenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Bewertung des Fragestellers 15.07.2019 | 09:50

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Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht