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Rückabwicklung eines notariellen Kaufvertrages / Löschung Auflassungsvormerkung

| 04.09.2015 17:45 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


18:58
Ein notarieller Kaufvertrag über eine Immobilie wurde unterschrieben.
Enthalten war eine Anzahlung sowie eine Darlehen mit Zinszahlung
welches der Verkäufer dem Käufer gewährt.

Der Käufer zahlte die Grunderwerbsteuer nicht und will den Kauf nicht mehr
weiterverfolgen sowie seine Anzahlung zurück. D.h. die Eigentumsumschreibung im
Grundbuch fand nicht statt.

Der Verkäufer möchte nun den Notar beauftragen den Kauf rückabzuwickeln
und die Immobilie an einen anderen Interessenten verkaufen. Der Notar
soll die eingetragene Auflassungsvormerkung im Grundbuch löschen lassen.

Die Rückzahlung der Anzahlung verweigert der Verkäufer, weil er diese mit den
entgangenen Zinsen verrechnen will.


Frage:
Wird bzw. kann der Notar den Kaufvertrag ohne die Klärung von Anzahlung und Zinsen
rückabwickeln und die Löschung der Auflassungsvormerkung beantragen, sodaß
der neue Kaufvertrag abgeschlossen werden kann oder muss der Notar auf die Rückzahlung
der Anzahlung bestehen?
04.09.2015 | 18:02

Antwort

von


(2482)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

der Notar kann jederzeit die Löschung der Vormerkung beantragen, sofern der Käufer zustimmt, wovon ich jetzt ausgehe.

Auch gilt dies unabhängig der Kaufpreiszahlungen oder etwaigen Erstattungen, da das deutsche Recht klar zwischen schuldrechtlich (Kaufpreis) und dinglich (Grundbuch) unterscheidet.

Ein neuer Kaufvertrag kann daher jederzeit neu geschlossen werden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 04.09.2015 | 18:15

Heisst dass das der Notar auf jeden Fall die Zustimmung des Käufers benötigt obwohl dieser den Kauf nicht mehr durchführen will? Somit wäre der Verkäufer gezwungen die Anzahlung zurückzuzahlen, denn ohne diese gibt der Käufer nicht sein Einverständnis zur Löschung.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.09.2015 | 18:58

Sehr geehrter Fragesteller,

sofern dies im Grundbuch bereits eingetragen worden ist und sich aus dem Kaufvertrag selbst keine Erklärungen der Löschung für den Fall der Ruckabwicklung ergeben (ist normalerweise nicht der Fall), dann benötigt es in jedem Fall die Zustimmung, die notfalls gerichtlich eingeklagt werden müsste.

Dieses Verfahren hindert allerdings nicht den Verkauf an einen Dritten.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die Gebühren dieser Frage würden dann entsprechend angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 07.09.2015 | 12:09

Sehr geehrter Fragesteller,

ich darf Sie bitten, mir eine direkte Email zu schreiben, um auch diesen Aspekt noch zu Ihrer Zufriedenheit abarbeiten zu können.


Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.09.2015 | 12:33

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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"Der Anwalt hat den Sinn der Frage nicht richtig erfasst. Es ging darum, dass der Käufer die Zustimmung zur Löschung Auflassungsvormerkung benutzt um seine Interessen durchzusetzen. Der Anwalt ging auf diesen Aspekt nicht ein."
Stellungnahme vom Anwalt:
Bitte schreiben Sie mich noch direkt an, um auch diesen Aspekt zu Ihrer Zufriedenheit zu lösen.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 06.09.2015
3,8/5,0

Der Anwalt hat den Sinn der Frage nicht richtig erfasst. Es ging darum, dass der Käufer die Zustimmung zur Löschung Auflassungsvormerkung benutzt um seine Interessen durchzusetzen. Der Anwalt ging auf diesen Aspekt nicht ein.


ANTWORT VON

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