Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Rückabwicklung eines Schutzvertrages für ein Pferd?

| 30.10.2013 11:34 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Rückabwicklung eines Pferdekaufs mit Schutzvertrag.

Hallo,hoffe, dass Sie mir helfen können,brauche einen Rat was die Übernahme meines fast 19 jährigen Pferdes betrifft.Dieses habe ich vor 4 Monaten zu einem Schutzbetrag mit dazugeschriebenem Schutzvertrag abgegeben,wie ich glaubte und auch bestätigt bekommen habe, zu den festgelegten Bedingungen.Habe mir auch ein Vorkaufsrecht eingeräumt und andere für mich wichtige Bedingungen.Jetzt rief mich gestern die Freundin (noch nicht mal diejenige,die das Pferd bekommen hat) an,teilte mir mit,ob ich mein Pferd wieder zurückhaben möchte,da sie sich ein anderes kaufen wollte.Abgesprochen war ja, dass das Tier in Lebensstellung kommt (Vertrag).Der Schutzbetrag war 550 Euro samt Zubehör (Sattel/Trense).Jetzt wurde mir gesagt,dass sie einen höheren Betrag (750) für das Pferd haben möchte,allerdings auch ohne die Trense, da die kaputt gegangen ist,sozusagen eine 50% Preiserhebung haben möchte,wegen anfallenden Kosten für sie in den 4 Monaten.Ich muss dazu sagen, dass die Stute altersbedingt nicht mehr lernen konnte,als sie bei mir schon konnte und als Freizeitpferd abgegeben wurde.Auf einmal jedoch will sie die Stute schon jemanden anderen angeboten haben der sie nehmen würde ohne Zubehör für den Preis von 750 Euro.Vereinbart war aber,das ich dafür zustimmen muss wenn ich sie selber nicht zurücknehme.Also alles ganz anders, wie in meinem Vertrag vereinbart.Ich fühle mich nun ziemlich über den Tisch gezogen und habe angeboten meine Stute für die gleichen Bedingungen wie vereinbart damals,zurückzunehmen.Sozusagen alles rückgängig zu machen.Der Dame gefällt jetzt dieses Entgegenkommen meinerseits nicht und sie besteht auf die 200 Euro mehr für den Rückkauf!Was ist richtig, wie soll ich mich jetzt verhalten??Möchte meine Stute wieder zurück zu den Vereinbarungen wie ich sie selber getroffen hatte.Die Frau möchte mich nachher anrufen und ich weiß gerade nicht was ich jetzt tun soll.Bin ziemlich empört und enttäuscht und habe das Gefühl, dass ich hier wie vorhin schon gesagt,über den Tisch gezogen werde,die aus meiner Stute jetzt nur Profit schlagen wollen, was meiner Meinung nach nicht korrekt ist??Bitte möglichst schnell um eine hilfreiche Antwort! Danke
30.10.2013 | 13:29

Antwort

von


(416)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende!
Vielen Dank für Ihre Anfrage.Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.
Dieses Forum kann eine umfassende Beratung bei einem RA nicht ersetzen, jedoch eine erste rechtliche Einschätzung bieten.

Zu Ihrer Frage:

Zunächst einmal ist nicht die Freundin der Käuferin Ihre Vertragspartnerin, sondern die Käuferin selbst, so dass Sie tatsächlich darauf bestehen sollten, direkt mit der Käuferin des Pferdes zu kommunizieren.

Was nun das weitere Vorgehen angeht, so kommt es entscheidend darauf an, was Sie mit der Käuferin tatsächlich vertraglich vereinbart haben.

Gibt es hinsichtlich Ihres Vorkaufsrechtes bei Weitergabe des Pferdes einen vereinbarten Preis, so ist dieser wirksam. Eine Abweichung, insbesondere in die Höhe, wäre dann unwirksam.

Gibt es keinerlei "Preisvereinbarung", so darf die Käuferin des Pferdes hier einen höheren Kaufpreis von Ihnen verlangen.
Fraglich ist auch, was hinsichtlich Sattel und Trense vereinbart wurde. Ich gehe zunächst davon aus, dass diese nicht extra im Vertrag aufgeführt wurden und daher nicht in den Schutzbereich des Vertrages fallen.

Insofern wäre dann eine "Rückgabeverpflichtung" hinsichtlich der Trense auch nicht gegeben.

Entscheidend bleibt der exakte Vertragsinhalt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Wibke Türk, Rechtsanwältinse oder den hinterlegten Kanzleidaten.

Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin Wibke Türk

Bewertung des Fragestellers 30.10.2013 | 17:14

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Die Beratung mit dieser Anwältin ist nur zu empfehlen,sie hat mir sehr weitergeholfen,auch in dem folgendem persönlichen Gespräch.Ich kann die volle Punktzahl vergeben.Danke!"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Wibke Türk »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 30.10.2013
5/5,0

Die Beratung mit dieser Anwältin ist nur zu empfehlen,sie hat mir sehr weitergeholfen,auch in dem folgendem persönlichen Gespräch.Ich kann die volle Punktzahl vergeben.Danke!


ANTWORT VON

(416)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht