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Rückabwicklung Immobilienverkauf

11.06.2018 22:29 |
Preis: 30,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jürgen Nelsen


Zusammenfassung: Gewährleistungsausschluß bei Altimmobilien

Hallo,

Ich habe mein Haus im Dezember verkauft, Fachwerkhaus ca 200 Jahre alt und Teilsaniert.
Nun scheint es als hätten die Köufer das ganze auch finanziell sehr unterschätzt.

Käufer waren 3x vor Ort und besichtigten vor dem Kauf alles.

Der Verkauf erfolgte mit Makler und auch mit Hinweis das es noch Sanierungsbedarf gibt.
Es gibt einen Anbau wo u.a. Das Bad untergebracht war welches ich vor einigen Jahren komplett neu gemacht habe und vor 2 Jahren einen Teil der abwasserrohre im Hof neu machen lassen habe.

Nun also im Juni habe ich Nachricht von den Käufern erhalten das Sie vom Kaufvertrag zurücktreten werden da unter dem Bad wohl alles nass und geschimmelt sei.
Das Bad befindet sich wie gesagt in einem Anbau dort haben die Käufer auch das komplette Dach entfernt um dort was auch immer zu machen.

Zu meiner Zeit hat es dort nie feucht gerochen noch gab es irgendwelche Schimmelspuren.

Ich kann mir vorstellen das dadurch das dass Dach wohl erneuert wurde bei den Stürmen der letzten Wochen wohl feucht geworden ist.

Habe ich etwas zu befürchten was einen Rücktritt angeht?

Sollte es dazu kommen werde ich wohl in die Privatinsolvenz gehen müssen.

Was passiert wenn das ganze rückabgewickelt werden sollte und ich in die PI gehe, habe ich dann eine Immobilie die in die Zwangsversteigerung geht?

Danke

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass in Ihrem notariellen Vertrag die Gewährleistung ausgeschlossen worden ist, wie dies üblicherweise bei Altimmobilien formuliert wird, und was auch zulässig ist. Die Immobilie wurde also gekauft wie besehen. Daher haften Sie für mögliche Schäden nicht.
Ausnahme: SIe hätten einen Mangel arglistig verschwiegen.
Dies ist aber nach Ihren ANgaben ausdrücklich nicht der Fall.
Sie haben also nichts zu befürchten.

Um Ihre Fragen zu beantworten: Sollten Sie in die Privatinsolvenz gehen, dann würde Ihre Immobilie mit Sicherheit zwangsversteigert werden, da es sich um einen Teil Ihres Vermögens handelt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 21.06.2018 | 15:48

Ok nun aber mal angenommen der Käufer würde per Gericht die rückabwicklung erwirken so das das Haus auf mich wieder zurück übertragen würde, ich kann den Kaufpreis dann aber nicht zahlen ursprünglich komplett bankfinanziert das bedeutet das ich eine PI anmelden müsste.
Gehe ich richtig der Annahme das in diesem Fall das Objekt in meine Insolvenzmasse fällt. Verwertung wird schwierig da 200 Jahre alt und Sanierungsobjekt. Rein hypothetisch wird das Haus während der PI nicht verwertet da sich kein Käufer findet fällt es nach der PI wieder an mich zurück und der Ehemalige Käufer hat sein Geld in den Sand gesetzt?!?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.06.2018 | 09:06

Ja, das haben SIe richtig verstanden. Wenn das Haus auf Sie zurück übertragen wird, dann fällt es im Fall einer Privatinsolvenz in die Insolvenzmasse. Sollte sich tatsächlich niemand finden, der in der Zwangsversteigerung Ihr Grundstück haben will, dann bliebe es unter Zwangsverwaltung. Der Zwangsverwalter dürfte aber alles daran setzen, zu einer Verwertung zu kommen, so dass es praktisch sehr unwahrscheinlich ist, dass das Grundstück an Sie zurück fiele. Die Forderung auf Rückzahlung des Kaufpreises allerdings dürfte in Ihrer Privatinsolzvenz untergehen.


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