Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

(Rück-) Auflassvormerkung

29.04.2009 18:04 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Auf dem eigenen Haus des Sohnes hatten die Eltern zu Lebzeiten eine Rückauflassvormerkung im Grundbuchamt eintragen lassen.

Nach Ableben der beiden Elternteile wurden die beiden leiblichen Kinder (Schwester+Bruder) jeweils zu gleichen Teilen Erben.

Die Rückauflassvormerkung der Eltern auf dem eigenen Haus des Sohnes wurde laut Auskunft des Grundbuchamtes mitverebt.
Ist das richtig?

Ist somit die Löschung Rückauflassvormerkung im Grundbuchamt bei Haus des Sohnes nur mit Einwilligung des anderen Geschwisterteils ( = Schwester = 50% Miterbe ) möglich?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage Ihrer Schilderung gerne wie folgt beantworten darf:

Richtig ist, dass auch die Rechtsstellung aus einer erklärten Auflassung vererbbar ist. In diesem Fall wären sowohl Sie als auch Ihre Schwester Erbe dieses Anspruches.

Aufgrund Ihrer Schilderung vermute ich jedoch, dass Sie ursprünglich das Haus von den Eltern geschenkt bekommen haben. Da aber eine Schenkung einen Eigentümerwechsel bedeutet und somit definitiv „weg ist“, wird in diesen Fällen häufig eine Rückauflassungsvermerk in den Schenkungsvertrag aufgenommen. In bestimmten Fällen kann dann die Schenkung rückgängig gemacht werden, z.B. wenn das beschenkte Kind vor den Eltern stirbt. Der Anspruch Rückauflassung ist in diesen Fällen von dem Eintritt einer Bedingung abhängig.

In diesem Fall wäre der Anspruch ausschließlich an Ihre Eltern gebunden, also höchstpersönlicher Natur, was in Ihrem Fall zu vermuten ist. Es handelt sich dann um ein unvererbliches Recht mit der Folge, dass Sie die Zustimmung ihrer Schwester zur Löschung der Rückauflassungsvormerkung nicht benötigen.

Wichtig ist also, nachzuschauen, was in dem ursprünglichen Vertrag dazu vermerkt wurde und diesen dem Grundbuchamt vorzulegen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Online-Beratung lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung auf Grund der von Ihnen geschilderten Sachverhaltsumstände handelt. Das Weglassen oder Hinzufügen von Umständen kann die rechtliche Beurteilung nicht nur unerheblich verändern.
Abschließend hoffe ich, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Sie können natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Ute Bildstein
Rechtsanwältin

Sarnowstr. 32
18435 Stralsund
Kanzlei-Bildstein@web.de

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69556 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Also mir hat es sehr geholfen, auch wenn man die Antworten und die Umsetzung erst durchführen muss. Aber alles in allem war es sehr gut um einen Überblick zu bekommen. Sicherlich wird es noch mehr fragen geben, aber das muss ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist ausreichend.Ich bedanke mich dafür. Mit freundlichen Grüßen ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Antwort war OK, ich hatte noch eine Zusatzfrage: wenn sich Verein auflöst, kann der Vorstand als Liquidator fungieren? mfg PH ...
FRAGESTELLER