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Rotlichtverstoß 132.2 BKat


05.10.2007 20:01 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Sehr geehrte Rechtsberatung,

ich habe heute einen Anhörungsbogen bekommen, worin mir folgendes zur Last gelegt wird:
"Sie missachteten das Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Die Rotphase dauerte bereits länger als 1 Sekunde an."
§37 Abs. 2, §49 StVO; §25 StVG; 132.2 BKat; §4 Abs. 1 BKatV

Ich bin mir bewußt das ich die Ordnungswidrigkeit begangen habe.
Zum Verlauf:
Ich bin auf die Ampel zugefahren (50km/h) und hatte bei erscheinen der Gelbphase ein dicht auffahrendes Fahrzeug im Rückspiegel. Um rechtzeitig vor der Ampel zum stehen zu kommen, hätte ich stärker auf die Bremse treten müssen. Daraufhin habe ich Gas gegeben um so einen evtl. Unfall zu vermeiden.

Gebe meine Begründung im Anhörungsbogen ggf. Grund genug um von einem Fahrverbot abzusehen?

Sollte ich bereits für die Begründung im Anhörungsbogen einen Anwalt aufsuchen oder erst nach Zustellung des Ordnungswidrigkeit-Bescheids?

Kann sollte ich den Verstoß der Ordnungswidrigkeit zustimmen oder währe eine Ablehnung besser?

Ich bedanke mich für im voraus für die Beantwortung meiner Frage und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst sei darauf hingewiesen, dass Sie keinerlei Angaben zur Sache machen müssen. Insofern würde ich davon abraten, sich zur Sache einzulassen. Tatsächlich sollten Sie einen Anwalt konsultieren bevor Sie etwas aussagen.

Der Anwalt wird Akteneinsicht beantragen und dann in Kenntnis des Akteninhalts mit Ihnen entscheiden, welche Vorgehensweise erfolgsversprechend ist.

Sollten Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, so wird diese in der Regel die Kosten einer Vertretung übernehmen.

Ob Ihre Schilderung ausreicht, um von einem Fahrverbot abzusehen, hängt auch von Ihren Vorbelastungen ab. Letztlich wird die Entscheidung beim zuständigen Bußgeldrichter liegen.

Für Rückfragen oder auch eine weitere Vertretung stehe ich Ihnen selbstverständlcih gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Antonio Durán Munoz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 06.10.2007 | 00:32

Im Jahre 2001 habe ich zwei Punkte aufgrund einer Geschwindigkeitsübertretung erhalten. Dieses wurde damals vor Gericht entschieden, da ich mit Verlust meiner FE zu der Zeit auch meinen Job verloren hätte.

Welcher Fahrtweg / Zeit zur Arbeitsstätte wird noch als vertretbar erachtet? Ink. Fusswege benötige ich mit den ÖVM in der günstigsten Verbindung knapp über 2 Stunden.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.10.2007 | 07:36

Die Punkte aus dem Jahr 2001 werden keine Rolle spielen.

Wichtig wäre, dass Sie eine Bescheinigung Ihres Arbeitgebers beibringen, dass der Verlust Ihres Arbeitsplatzes droht, wenn sie einen Monat nicht erscheinen können bzw. dass es nicht möglich ist,die Zeit des Fahrverbotes mit Urlaub zu überbrücken.

Ein Arbeitsweg von über zwei Stunden ist natürlich schon nicht ohne, würde aber von einzelnen Gerichten noch als zumutbar erachtet.

Letztlich ist es aber eine Frage der Darstellung und des Richters, der über Ihren Fall zu entscheiden hat.

Umso mehr ein Grund anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und wünsche noch ein schönes Wochenende.

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