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Rotlichtsünde mit Fahrverbot + Geschwindigkeitssünde mit Fahrverbot in einem Jahr

14.03.2008 10:15 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Sachverhalt:

Ich wurde im Jahr 2007, etwa im Dezember, dabei geblitzt wie ich eine rote Ampel überfuhr; die Ampel war nach der Messung über 1 Sekunde rot, daher gab es einen Monat Fahrverbot.

In ca. 3 Wochen endet die Frist, in der ich spätestens den Führerschein abzugeben habe.

Da ich jedoch sehr viel zu fahren habe, wurde ich vor einigen Wochen nochmal wegen einer Lapalie geblitzt: 15 km/h zu schnell, keine Punkte.

Nun allerdings erhielt ich heute einen weiteren Bescheid: 46 km/h zu schnell ausserhalb geschlossener Ortschaften. Damit ist wohl ebenfalls ein Fahrverbot von 1 Monat verbunden.

Sowohl Rotlichtsünde als auch die 46 km/h Geschwindigkeitsübertretung sind mit perfekt erkennbarem Foto hinterlegt.

Gegen die Geschwindigkeitsübertretung könnte ich prinzipiell Einspruch einlegen, sehe darin aktuell jedoch wenig Sinn.

Meine Frage ist: Was wird passieren und was könnte ich tun, um den Schaden bei mir zu minimieren?

Eine Aufaddierung der Fahrverbote? Droht mir als junger Wiederholungstäger (24, keine Probezeit) eine schlimmere Strafe?

Ich bin noch Student, arbeite aber nebenbei schon lange bei einem großen Unternehmen als Remote-Mitarbeiter. Zu lange keinen Wagen zu haben ist für mich äusserst problematisch.

Vorab vielen herzlichen Dank für Ihre Antworten.

Mit freundlichem Gruß,

J.P.
14.03.2008 | 10:51

Antwort

von


(473)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Nach den Regelsätzen ist wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts von 46 km/h mit einem Bußgeld von 100,- € zu rechnen. Zusätzlich ergeht ein Fahrverbot von einem Monat und es werden drei Punkte im Verkehrszentralregister eingetragen.

Die Fahrverbote werden in diesem Fall tatsächlich addiert, da mehrere Taten vorliegen. Es ergeht kein einheitliches, längeres Fahrverbot. Mehrere Fahrverbot laufen nicht nebeneinander, sondern nacheinander.

Eine Erhöhung des Bußgeldes und des Fahrverbotes wegen der Voreintragungen oder Beharrlichkeit kann in Ihrem Fall nicht ausgeschlossen werden. Insoweit ist aber keine schematische Betrachtung möglich, sondern eine Bewertung der Umstände im Einzelfall erforderlich. Für das weitere Bußgeld entfällt das sog. Ersttäterprivileg.

Ich kann Ihnen nicht empfehlen, einen weiteren Bußgeldbescheid ausschließlich aufgrund dessen zu akzeptieren, dass Sie als Fahrer gut erkennbar sind. Wenn die Identität des Fahrers feststeht, ist noch lange nicht gesagt, dass das Messverfahren korrekt abgelaufen ist. Sie sollten sich daher im Bußgeldverfahren durch einen Anwalt vertreten lassen und zunächst Einsicht in die Verfahrensakte nehmen. Erst nach Akteneinsicht sollte eine Stellungnahme zu dem Vorfall erfolgen. Je nach Lage der Sache ergeben sich im Bußgeldverfahren auch Möglichkeiten Ihre besonderen Umstände vorzubringen, hier z.B. die beruflichen Umstände, um mit der Behörde über Bußgeld und Fahrverbot zu verhandeln.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick in der Sache verschafft zu haben. Ich weise darauf hin, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt. Die Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Einschätzung, die eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen kann. Das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben kann möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen. Eine endgültige Einschätzung der Rechtslage ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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