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Richtige Veranlagungsart bei Trennung/Scheidung


| 23.10.2006 17:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrter Beantworter,

ich bitte um Beantwortung folgender Fragen:

Ich lebe getrennt von meiner Ehefrau. Wir überlegen nun gemeinsam,
die Trennung in 2007 offiziel zu gestalten bzw. die Scheidung in die Wege zu leiten.
Das Trennungsjahr würde ja dann im Januar 2007 anfangen.
Gewöhnlich kann man dann für das Trennungsjahr gemeinsam veranlagt werden (Ich III, Ehefrau V).

A) Wann ist das sinnvoll bzw. nicht sinnvoll?

Es geht mir mit der Frage u.a. um die Vermeidung von Nachzahlungen/Rückzahlungen an das Finanzamt und zwischen
den Partner bzgl. einer sog. "Schlechterstellung".

B) Würde das durch eine Einstufung in die Klassen IV/IV ab der Trennung verhindert werden und welche wäre dann die richtige Veranlagungsart?

C) Unter welchen Bedingungen wäre eine Trennung noch in 2006 "günstiger" ?

Beide Parteien wünsche eine reibungslose und saubere Abwicklung.

Vielen Dank.

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Sinnvoll ist eine gemeinsame Veranlagung solange es irgendwie geht, da dann Steuern gespart werden. Der Vollständigkeit halber weise ich aber darauf hin, dass eine nachweisliche gemeinsame Veranlagung trotz Trennung nach Ablauf des Jahres der Trennung eine strafbare Steuerverkürzung darstellt. Natürlich ist dabei immer zu berücksichtigen, dass eine Trennung auch durchgehalten werden muss (man denke an Versöhnungen etc.).
Eine Veranlagung nach 4/4 ist ebenso eine gemeinsame Veranlagung, die nach Ablauf der o. g. Zeiten nicht mehr geht. Nur eine Einzelveranlagung würde dies ändern. Regelmäßig wird halt das Trennungsjahr noch mitgenommen und danach getrennt veranlagt.


Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de

Nachfrage vom Fragesteller 23.10.2006 | 18:51

Sehr geehrter Herr Hinrichs,

vorab vielen Dank für Ihre Antwort.

Sie schreiben: "Sinnvoll ist eine gemeinsame Veranlagung solange es irgendwie geht, da dann Steuern gespart werden"

Das kann ich nicht nachvollziehen:
Die Partei in III zahlt weiter weniger, soweit gut. Aber die Partei in V zahlt mehr als sie müsste wenn sie in I bzw. IV wäre (ab der Trennung/während des Trennungsjahres).
Wer ersetzt demnach diesem Partner seinen "Verlust"?
Doch der Partner, der Steuern "gespart" hat.

Meine Frage zielte ja u.a. auf die Vermeidung von Nachzahlungen/Rückzahlungen ab.
Und ob dies durch 4/4 vermeidbar wäre.

Dennoch vielen Dank für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.10.2006 | 19:27

Sehr geehrter Herr,

danke für Ihre Nachfrage. Natürlich werden im Rahmen der gemeinsamen Veranlagung Steuern gespart; schließlich liegt die Steuerlast bei 3 und 5 (trotz Ausgleichspflicht!) für beide zusammen unter der Last, die bei getrennter Veranlagung bestünde. Der „Verlust“ ist aber vom Inhaber der besseren Klasse natürlich auszugleichen, dies erkennen Sie zutreffend.

Ich betone nochmals: Wenn die Veranlagung (was Rechtens ist) noch gemeinsam im Trennungsjahr erfolgt, ist danach keine Rückzahlung zu erwarten (und 4/4 Quatsch, Sie verschenken dann Steuern!). Wenn Sie aber über das Trennungsjahr hinaus NACHWEISLICH (was auch z.B durch eine ernsthafte Versöhnung wieder anders sein kann) gemeinsam veranlagen, wäre das eine Steuerverkürzung. Bitte konsultieren Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit einen steuerrechtlich versierten Familienrechtler oder einen Steuerberater. Danke!

Hochachtungsvoll

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