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Richtige Einverständniserklärung bei Outdoor-Workshop in den USA?

18.08.2014 16:32 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Ich arbeite für eine amerikanische Firma, die in den USA (Bundesstaat Arizona) einen Workshop für veranstaltet. Die Teilnehmer sind alle aus Deutschland.

Wanderungen und Tagesexpeditionen sind Teil des Workshops.

Deshalb lassen wir die Teilnehmer eine Einverständniserklärung unterschreiben, hier bin ich mir aber nicht sicher, ob diese auch wirklich so korrekt bzw. "wasserdircht" ist, wenn einem Teilnehmer etwas passiert, er sich bei einem Ausflug dem Knöchel verstaucht oder schlimmeres.

Desweiteren möchten wir uns auch im Allgemeinen absichern (siehe Text unten).

Ich würde mich sehr freuen, wenn ein Anwalt hier einmal drüber schauen und eventuelle Korrekturen vornehmen könnte.

Hier der Text der EInverständnisserklärung:


Einverständniserklärung

zwischen

Name: ________________________________________________

Anschrift: ________________________________________________


und dem Veranstalter XXXXXXXXXXXXXXX

[...]

In diesem Sinne sind die einzelnen Kurse „lediglich" ein Angebot sich selbst zu erfahren und sie sind kein Ersatz für eventuell nötige ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Uns ist wichtig im Vorfeld mit unserem Angebot klar und verantwortungsvoll umzugehen. Um Dich zur Teilnahme an dem Workshop XY anmelden zu können, bitten wir Dich, folgendes zu unterschreiben:

Mir ist bewusst, dass die Seminare und Workshops kein Ersatz für therapeutische Behandlung sind. Ich werde die Seminarleiter vor Beginn darüber informieren, wenn ich geistig, körperlich oder psychisch nicht voll belastbar bin oder mich in einem anfälligen Gesundheitszustand befinde.

Ich übernehme während des Seminars die volle Verantwortung für mich und für mein Handeln.

Der Veranstalter haftet nicht für Unfälle/Verletzungen/Schäden des Teilnehmers, die ich als Teilnehmer selbst zu verschulden bzw. selbst zu vertreten habe, nicht. Gleichwohl haftet der Veranstalter ebenfalls nicht für Unfälle/Verletzungen/Schäden, die durch einen anderen Teilnehmer verschuldet sind bzw. zu vertreten sind.



_________________, den ___.___.2014

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Nach meiner Einschätzung dürfte in Ihrem Fall deutsches Recht nicht zur Anwendung kommen. Da die Vertragsleistung in den USA von einer US-amerikanischen Firma, die auch Ihren Sitz in den USA hat, erbracht wird, ist das US-amerikanische Recht vorrangig.

Damit dürfte die Einverständniserklärung so wie sie ist, wirksam sein. Ich gehe natürlich davon aus, dass diese von einem amerikanischen Kollegen verfasst und überprüft wurde.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 21.08.2014 | 15:11

Sehr geehrter Herr Jovtschev,

danke für die Einschätzung. Die Einverständniserklärung wurde nicht von einem amerikanischen Kollegen verfasst oder überprüft, sondern von mir selbst. Ich selbst habe aber keinerlei juristische Kentnisse. Deswegen wollte ich mich durch einen juristischen Experten absichern.

Ist die Einverständniserklärung Ihrer Einschätzung nach trotzdem nach US-amerikanischem Recht wirksam?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.08.2014 | 21:13

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Ich empfehle Ihnen, Inhalt und Wortlaut der o.g. Erklärung sowohl mit Ihrer Firma als auch mit einem amerikanischen Rechtsanwalt abzustimmen.

Als in Deutschland zugelassener Rechtsanwalt, fehlt mir leider die fachliche Kompetenz, Sie nach amerikanischem Recht zu beraten.

Mit freundlichen Grüßen

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