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Reswert von Cannabis bei einer Verkehrskontrolle


16.05.2006 22:16 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Hallo

Ich wurde am 19.4.2006 von der Polizei zu einer normalen Verkehrskontrolle angehalten, da ich nervös war da weil es meine erste Verkehrskontrolle war haben die Polizisten mich einer Drogenkontrolle unterzogen und haben mir eine Urinprobe entnommen. Da die Urinprobe positiv war haben sie mir eine Blutprobe entnommen. Da der konsum mindestens fünf Tage zurück lag und ich nur eine gering Menge geraucht habe konnte sie keine auffäligkeiten im Straßenverkehr sowie körperliche auffäligkeiten feststellen. Habe nur persönliche Angaben gemacht. Die Polizei hat mich jetzt telefonsich informiert das die Blutwerte da sind und Cannabis im Blutfestgestellt wurde. Die Blutwerte weiss ich noch nicht. Jetzt fragten sie mich ob ich nicht doch noch Angaben mache möchte.

Meine Frage: soll ich Angaben machen und was könnte auf mich zukommen (Führerscheinentzug o. ä. ...)

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zu Beginn möchte ich Ihnen empfehlen, zunächst keine Angaben zur Sache gegenüber der Polizei zu machen. Dies ist Ihr gutes Recht und kann Sie vor übereilten Äußerungen vor Kenntnis der Sachlage bewahren.

Es empfiehlt sich hier zunächst Akteneinsicht in die polizeiliche Ermittlungsakte zu nehmen. Diese erhalten Sie jedoch grundsätzlich nur über einen Rechtsanwalt. Sie können dazu unseren Service unter www.online-akteneinsicht.de nutzen.

Danach kann entschieden werden, ob Sie Angaben zur Sache machen oder nicht.

Bei Cannabiskonsum im Bezug zum Straßenverkehr, kann eine Führerscheinentzug drohen.

Grundsätzlich gilt:
Wer Anlass für den Verdacht bietet, Haschisch zu konsumieren, der muss sich einer oder mehrerer Blutproben/Urinkontrollen/Haarproben unterziehen. Findet sich hier Zeichen eines aktuellen Konsums oder einer hohen Dosis, die auf Dauerkonsum hinweist, gilt dies als Nicht-Ausräumen eines Eignungszweifels und damit als Anlass, jemand zum einer MPU (Medizinisch-Psychologischen Untersuchung) zu schicken.

In Ihrem Fall ist dies jedoch fraglich, da der letzte Konsum bereits 5 Tage zurücklag.

Dennoch sollten Sie auf Nummer sicher gehen und vor einer Äußerung zumindest in Erfahrung bringen, was gegen Sie konkret vorliegt.


Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

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