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Restwertboerse Autokauf online anhand fehlerhafte Gutachten - wer haftet


| 10.04.2018 08:40 |
Preis: 25,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn



Ich habe als Autohaendler ein verbindliches KAufangebot abgegeben bei einer der groessten Restwertboerse Deutschlands.

Laut angabe von Sachverstaendiger aus Berlin in Gutachten hatte ein Land rover evouque (Wert ca 45 eur vor unfall) km stand 12 tsd habe ich Unfallauto gekauft Totalschaden. Ich habe 23170 mit mwst bezahlt

Die Besitzerin Einzelunternahmen hat sich bei mir gemeldet dass nimmt sie mein Gebot

Ich habe das Auto Kunde Angeboten auch anhand Gutachten bevor ich es abgeholt habe. Hat zugesagt

Im Gutachten stand dass ist 132 kw 180 ps im Realitaet war das billigere version 110 kw 150ps

Bei Neueauto muss man fuer 132 kw 4 tsd eur zuzahlen


Meine Kunde will jetzt von mir Preisnachlass
Das Gutachten war fehlerhaft zu meine ungunsten. Auto in Realitaet hat billigere motor variant
Ich moeche von Besitzer ( auf Rechnung steht unfall auto gekauft anhand gutachten) entweder von Sachverstaendiger auch nachlass erstattung bekommen

Im Gutachten stand keine Reserveanmerkung das Austattung Version kann abweichen
Bin ich Recht??

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben ein Unfallfahrzeug mit 132 KW erworben. Dem Kaufvertrag mit einer Einzelunternehmerin lag ein Schadensgutachten zu Grunde. In Wirklichkeit hat das Fahrzeug nur eine Leistung von 110 KW.
Das heißt, es liegt ein Sachmangel vor.

Das Fahrzeug können Sie nun nur zu einem geringeren Preis veräußern.

Einen Anspruch gegen den Sachverständigen, den die Verkäuferin oder deren Versicherung beauftragt hat, haben Sie nicht, da Sie mit diesem keinen Vertrag geschlossen haben. § 826 BGB setzt die Absicht einer sittenwidrigen Schädigung voraus. Diese müssten Sie beweisen. Möglicherweise hat die Verkäuferin den Sachverständigen getäuscht.

Sie haben aber Ansprüche gegen die Verkäuferin wegen des Sachmangels, denn die Ist- stimmt nicht mit der Soll-Beschaffenheit überein (§ 434 Abs. S. 1 BGB). Sie können zumindest den zuviel gezahlten Teil des Kaufpreises zurückverlangen (Kaufpreisminderung, § 437 Nr. 2, 2. Alternative BGB) bzw. sogar einen darüber hinausgehenden Schadenersatz fordern (§ 437 Nr. 3 BGB).

Schreiben Sie die Verkäuferin an, schildern Sie den Mangel, fordern Sie die teilweise Rückzahlung des Kaufpreises und setzten Sie eine Frist zur Zahlung.
Beauftragen Sie einen Anwalt / eine Anwältin nach erfolglosem Fristablauf.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


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