Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Restschuld Darlehen nach Hausverkauf - Scheidung - Haftung


27.03.2006 11:02 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich schildere zu meiner Frage zuerst einmal meine Situation.
Seit kurzem bin ich rechtskräftig geschieden. Das gemeinsame Haus wurde mit einer Restschuld verkauft und für das ursprüngliche Darlehen wurden meine (4)Lebensversicherungen und auch seine (2) zur Sicherung an die Bank abgetreten.
Wir waren uns einig, die Restschuld zu teilen, obwohl ich zur Zeit arbeitslos bin. Er bezahlt KU, allerdings hat er als wir schon getrennt waren, Schulden gemacht und deshalb bekomme ich keinen Unterhalt, da er sonst unter seinen Eigenbehalt kommt.

Ich habe mich der Bank und ihm gegenüber bereit erklärt, die Hälfte der Restschuld incl. anteiliger Vorfälligkeitsentschädigung komplett zu tilgen, aber natürlich nur wenn meine Verträge von der Bank frei gegeben werden und für mich der Rest dann erledigt ist und keine gemeinsame Haftung mehr besteht.
Die Bank teilte mir mit, dass ich auch mit den Verträgen für sein Girokonto (weit überzogen????) hafte, allerdings habe ich nach durchforsten aller Abtretungen hierfür nichts gefunden. Bin aber sehr unerfahren, was solche Verträge anbelangt, bin mir also nicht sicher ob es stimmt oder nicht.
Des weiteren bringen meine Verträge eine wesentlich höhere Sicherung des Restbetrages als seine, und deshalb spielt die Bank nicht mit.
Sobald er eine entsprechende Sicherung für seinen Teil + überzogenes Girokonto bringt, würde alles so klar gehen. Allerding redet mein Exmann seit kurzem nicht mehr mit mir, also gehe ich davon aus, dass er die entsprechende Sicherung nicht erbringen kann. Die Zinsen wurden diesen Monat ohne Tilgung seinem weit überzogenen Konto belastet, weil bisher keine Regelung getroffen werden konnte und ich keinen Einblick habe, was er mit der Bank besprochen hat.
Die Bank belastet sein Girokonto immer weiter, obwohl sein Gehalt schon lange nicht mehr auf dieses Konto geht und ich soll mit den Verträgen für seine Schulden mit haften?
Eine weitere Möglichkeit wäre, die Restschuld (Darlehen) weiter laufen zu lassen und jeder zu gleichen Teilen zu tilgen. Sein Girokonto ist eingefrohren bis Oktober, dann muß er auch hier eine Lösung finden.
Es kann doch nicht sein, dass ich immernoch für seine Schulden mithafte? bin gerne bereit meinen Teil zu erfüllen und komme aber aus der Haftung nicht raus.
Es kann doch nicht sein, dass er heute noch Schulden macht, ich auf Jahre womöglich noch finanziell mit ihm verbunden sein muß, ich fleißig meine Verträge weiter einzahle und am Ende ist alles futsch, weil er er doch nichts geregelt bekommt, seinen Job verliert oder sonst was ist.
Nach Aussage der Bank bekomme ich meine Verträge nur frei, wenn das Darlehen + sein Girokonto getilgt ist.
Das kann doch nicht sein. Es muß doch eine Möglichkeit geben, aus dieser Haftung raus zu kommen. Er zieht mich immer weiter mit in sein finanzielles Desaster, obwohl wir schon geschieden sind.
Was raten sie mir? gibt es eine Möglichkeit die Bank unter Umständen auch zu zwingen? evtl. eine Unterlassungklage? oder gibt es noch Möglichekeiten?
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen








Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Sie schildern einen Sachverhalt, der doch recht komplex ist. Um Ihre Rechtslage beurteilen zu können, ist es notwendig, die einzelnen Vertragsbeziehungen zu prüfen. Das heißt, es müßten sowohl die Verträge zwischen Ihnen und der Bank als auch die Vereinbarungen zwischen Ihnen und Ihrem Ex-Mann daraufhin geprüft werden, inwieweit Sie verpflichtet sind.
Ohne Einblick in die Vertragsunterlagen ist eine Beurteilung Ihrer Rechtslage nicht möglich.
Ich möchte Ihnen daher empfehlen, ein Kollegen vor Ort aufzusuchen, um Ihre rechtliche Situation prüfen zu lassen.
Sollten Sie im Einzugsbereich meiner Kanzlei wohnen, wäre ich selbstverständlich bereit, Ihre Angelegenheit zu übernehmen.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen im Rahmen dieser Online-Beratung keine ergiebigere Antwort geben kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ina Hänsgen
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER