Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Reservierungsvertrag Wohnungskauf

04.03.2011 15:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Wir interessierten uns für den Kauf einer Eigentumswohnung.
Am 30.11.10 unterzeichneten wir einen Reservierungsvertrag bei einem Makler.
Als Pflicht des Kaufinteressenten war darin eine Reservierungsgebühr in Höhe von 700 € zzgl. MwSt festgehalten, falls der Kauf unsererseits nicht zu stande kommt.
Da die Finanzierung platzte, traten wir zurück.
Der Makler stellte uns 833 € als Reservierungsgebühr in Rechnung.
Diese zahlten wir.
Nun haben wir ein Urteil des BGH gelesen (vom 23.09.2010 - <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III%20ZR%2021/10" target="_blank" class="djo_link" title="BGH, 23.09.2010 - III ZR 21/10: AGB-Kontrolle eines Maklervertrages: Wirksamkeit einer Klausel ...">III ZR 21/10</a>) und zweifeln an der Korrektheit des Reservierungsvertrages.
Gilt die dort festgestellte unrechtmäßig erhobene Gebühr auch in unserem Fall und können wir diese Gebühr von dem Makler zurückfordern?

04.03.2011 | 16:11

Antwort

von


(476)
Königsallee 14
40212 Düsseldorf
Tel: 0211 3559080
Tel: 0211 35590816
Web: http://www.rae-dratwa.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Frage.

Das Urteil des BGH vom 23.09.2010 ist eindeutig.Der Makler kann keine Reservierungsgebühr vom Interessenten beim nicht Zustandekommen des Kaufs durch einen sog. Reservierungsvertrag verlangen. Der BGH befasst sich in seinem Urteil mit der Unwirksamkeit der entsprechenden vorformulierten Regelung.

Der Fall wäre bei Ihnen nur dann anders zu beurteilen, wenn Sie keinen vorformulierten Reservierungsvertrag unterzeichnet hätten und die Reservierungsgebühr mit dem Makler in einer gesonderten Vereinbarung individuell ausgehandelt worden ist, was ich jedoch nicht annehme.

Sie können demzufolge den Betrag von dem Makler aus ungerechtfertigter Bereicherung gem. § 812 BGB: Herausgabeanspruch zurückverlangen.Hierbei sollten Sie sich auf das Urteil des BGH berufen, das dem Makler sicherlich bekannt ist.

Bei Unklarheit stehe ich im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zu Verfügung und verbleibe,

mit freundlichem Gruß
Peter Dratwa
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(476)

Königsallee 14
40212 Düsseldorf
Tel: 0211 3559080
Tel: 0211 35590816
Web: http://www.rae-dratwa.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Miet und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Baurecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 81113 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Rechtsanwalt Wehle hat uns sehr schnell und umfassend (und auch verständlich) unsere Fragen beantwortet. Er war auch sehr freundlich und wir würden ihn weiterempfehlen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die sehr gute Auskunft. ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Der rechtliche Rat hat weitergeholfen, war verständlich und ging auf alle Teilfragen ein. In Details gab es eine kleine Verwechslung, die man aber entschlüsseln konnte und die dem Rat nichts nimmt. Ich würde den Anwalt wieder ... ...
FRAGESTELLER