Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Reservierungsvereinbarung Hauskauf


22.02.2005 11:04 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo,

wir möchten unser Haus verkaufen für das es auch bereits vermeintliche Käufer gibt. Die Finanzierungsbestätigung der Bank und der Notartermin stehen aber noch aus.

Wir haben aber bereits ein neues Haus gefunden, welches wir gerne kaufen würden. Natürlich möchten wir mit dem Kauf warten, bis der Verkauf unseres alten Hauses unter "Dach und Fach" ist.

Der Verkäufer des neuen Hauses ist nur bereit sein Haus für uns zu reservieren, wenn wir uns per schriftlicher Vereinbarung bereit erklären, im Falle der Rücknahme unserer Kaufabsicht, eine Strafe von 10000€ zu bezahlen.

Unsere Frage:

Wenn es dazu kommen sollte, daß wir unsere Kaufabsicht tatsächlich zurückziehen müssten, weil wir unser Haus nicht verkauft bekommen, wären wir dann tatsächlich zur Zahlung der 10000€ verpflichtet?
Oder sind dieser Art Vereinnbarungen nicht haltbar?

Vielen Dank

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich ist es zulässig, neben dem Vorkaufsrecht, das notariell beurkundet werden müsste, eine solche "Reservierung" mit Vertragsstrafe abzuschließen.

Allerdings halte ich den Betrag von 10.000,00 EUR doch sehr hoch, zumal es offenbar keine zeitliche Eingrenzung geben soll.

Unterschreiben Sie dennoch, müssen Sie sich auf die Zahlung einstellen.

Hier würde ich dazu raten, einen Vorvertrag unter der Bedingung der Verkaufes des alten Hauses abzuschließen. Hierzu sollten Sie sich mit einem Notar schnellstens in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 22.02.2005 | 11:46

Guten Tag Frau True-Bohle,

verstehe ich Sie richtig, sollten wir einen Vorvertrag in der von Ihnen vorgeschlagenen Form, unter der Bedingung des Verkaufes des alten Hauses, nur notariell abschließen, also nichts selbst aufgesetztes?

Danke nochmals

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.02.2005 | 11:54

Ich würde nichts selbst aufsetzen.

Vereinbaren Sie mit einem Notar, den Sie ja sowieso brauchen werden, einen Termin und schildern Sie ihm die gesamte Situation; es kann dann ein Vorvertrag geschlossen werden, wobei dann beide Seiten (Käufer/Verkäufer) auf der sicheren Seite stehen.

Bei der Vertragsgestaltung gilt es mehrere Möglichkeiten, wie der Notar dieses abfassen kann. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass im Rahmen dieses Forums nicht alle Möglichkeiten im Einzelnen aufgezeigt werden können.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER